Ökumenisches Heiligenlexikon

Gilduin

1 Gedenktag katholisch: 13. April

Name bedeutet: der vergeltende Freund (althochdt.)

erster Abt von Saint-Victor in Paris
* in Paris in Frankreich
13. April1155 in Paris in Frankreich


Gilduin war ein Schüler des Einsiedlers Wilhelm von Champeaux in dessen 1108 eröffneter Kommunität in Paris. Als Wilhelm 1113 Bischof wurde, folgte ihm Gilduin in der Leitung. Sugar, der Abt des damaligen Kosters an der - heutigen - Kathedrale in Saint-Denis bei Paris, wollte, dass die Gemeinschaft an die Stelle des Klosters Saint-Victor - an der Stelle des heutigen Instituts für Geophysik der Sorbonne und der Place Jussieu - umziehe; nachdem der Papst Sugar unterstützte, gab Gilduin nach und stimmte zu. Die Gemeinschaft wurde zur Abtei erhoben, für die Gilduin im Liber ordinis Sancti Victoris, dem Buch der Ordnung in Sankt Victor, die Ordensregel festlegte; deren Kern waren strenge Askese, Stille und Handarbeit. Zudem wurden Studium und Wissenschaften gepflegt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.07.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Gilduin_de_Saint-Victor - abgerufen am 21.07.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.