Ökumenisches Heiligenlexikon

Lanuinus

auch: Landwin, Lanvinus
auch: von Torre
italienischer Name: Lanuino

1 Gedenktag katholisch: 11. April

Name bedeutet: der Metzger (latein.)

Abt in Serra San Bruno
* in der Normandie in Frankreich
11. April 1116 in Serra San Bruno bei Squillace in Italien


Lanuinus war ein Schüler von Bruno „dem Kartäuser” und trat 1087 in die Grande Chartreuse ein. 1089 wurde Bruno von Papst Urban II. eingeladen, als Berater zu ihm nach Rom zu kommen; mehrere Schüler, auch Lanuinus, folgten ihm. Sie zogen sie sich dann in die Einsiedelei Santa Maria dell'Eremo im Tal La Torre beim heutigen Serra San Bruno zurück, wurden vom Bischof von Squillace unterstützt und entwickelten die Grundlagen der Lebensweise der Kartäuser. Nach Brunos Tode 1101 wurde Lanuinus zum Abt des Klosters und Visitator des Ordens in Kalabrien. 1114 gründete er nahe Montauro bei Catanzaro im Bauernhof Sant'Anna das Jakobus „dem Älteren” geweihte Kloster.

Das Kloster im Bauernhof Sant'Anna in Montauro bestand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, heute liegt es in - restaurierten - Ruinen.

Lanuinus ist nicht zu verwechseln mit Lauduin.

Kanonisation: Lanuinus' Verehrung wurde 1893 von Papst Leo XIII. bestätigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.03.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://de.wikipedia.org/wiki/Lanuinus - abgerufen am 21.03.2026
• https://it.wikipedia.org/wiki/Montauro#Monumenti_e_luoghi_di_interesse - abgerufen am 21.03.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.