Makarios der Wundertäter
Taufname: Christophoros
Gedenktag katholisch: 18. August
Gedenktag orthodox: 1. April, 18. August
Name bedeutet: der Selige (griech.)
Christophoros verlor schon in frühester Jugend seine Eltern. Von einem Verwandten wurde er gut erzogen und im Verständnis der
Bibel unterwiesen, die er in kurzer Zeit ganz durchlas. Er trat als Mönch mit dem Ordensnamen Makarios ein ins im 8. Jahrhundert
gegründete, Johannes geweihte
Kloster Pelekete bei Mudanya am Marmarameer; dieses
Kloster war 763 von General Michael Lachanodrakon zur Zeit des Verbot der Verehrung der Ikonen
unter Kaiser Konstantin V. Kopronymos grausam überfallen worden, wurde dann aber um 800 nach dem Ende der ersten Phase des
Bilderstreits wieder aufgebaut und Makarios wurde sein HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten..
Ob der von ihm gewirkten Krankenheilungen und Wunder erhielt er seinen Beinamen. Patriarch
Tharasius von Konstantinopel weihte ihn zum Priester. Als unter
Kaiser Leo V. dem Armenier
814 die Ikonenfeindliche Politik wieder aufflammte, widersetzte sich Makarios und
verteidigte die Verehrung und deren Rechtmäßigkeit, deshalb wurde er ins Gefängnis geworfen. Leos Nachfolger, Kaiser Michael II.
der Stotterer
verbannte ihn auf die
Insel Aphusia.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 20.01.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://www.katolsk.no/biografier/historisk/makunder - abgerufen am 20.01.2026
• https://www.oca.org/saints/lives/2026/04/01/100967-venerable-makarios-igoumen-of-pelket - abgerufen am 20.01.2026
• https://www.johnsanidopoulos.com/2017/04/synaxarion-of-saint-makarios-confessor.html - abgerufen am 20.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.