Maria Klara vom Kinde Jesu Galvão Mexia Telles de Albuquerque
Taufname: Libania do Carmo Galvão Meixa De Moura Telles e Albuquerque
Gedenktag katholisch: 1. Dezember
Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
K: die Leuchtende (latein.)
Libania do Carmo Galvão Mexia Telles de Albuquerque war die Tochter von Nuno Tomas de Mascarenhas Galvão Mexia de Moura Telles e Albuquerque und seiner Frau Maria da Purificacao de Sa Carneiro Duarte Ferreira im damaligen Palast Quinta del Bosque in Amadora. Sie verlor im Alter von 14 Jahren ihre Mutter und kam dann in die Residenz ihrer Verwandten, der Markgrafen von Valada bei Santarém. Im Alter 25 Jahren widmete sie sich ganz dem Dienst im Internat San Patricio am ehemaligen irischen Kolleg in Lissabon und half den Kapuziner-Klarissen an der Kirche Kirche Nossa Senhora da Conceição Velha. 1867 trat sie unter dem Ordensnamen Maria Klara vom Kinde Jesu in den Orden ein.
Aufgrund der religiösen Verfolgung, die die Kirche in Portugal damals erlebte, kam sie dann ins damalige Noviziat im
Hôtel de Diesbach in Calais in Frankreich. 1871 kehrte
sie nach Portugal zurück und gründete zusammen mit dem Priester Raimund dos Anjos Beirão im irischen Kolleg in Lissabon die neue
Kongregation der Hermanas Hospitalarias de los Pobres por el Amor de Dios
, der Hospitalschwestern der Armen für die
Liebe Gottes
- inzwischen Irmãs Franciscanas Hospitaleiras da Imaculada Conceição
, Franziskanische
Hospitalschwestern von der unbefleckten Empfängnis (der Gottesmutter Maria)
, die sie
als Oberin und Novizenmeisterin leitete. Unter ihrer Leitung wuchs die Kongregation schnell an, 1876 wurde sie päpstlich
anerkannt, 1883 wurden die ersten Schwestern nach Afrika entsandt, 1886 nach Indien. Ab 1893 stellte der
Vatikan ihre Leitungsfunktion wiederholt in Frage, was Maria Klara großen Kummer bereitete,
letzlich aber blieb sie im Amt.
Maria Klara vom Kinde Jesu wurde auf dem Friedhof Prazeres in Lissabon beigesetzt. Ihre Gebeine wurden 1954 erhoben und in den Konvent an der Kirche Santa Clara in Caminha bei Porto übertragen, 1998 kamen sie ins Generalat nach Linda-a-Pastora.
Kanonisation:
Maria Klara vom Kinde Jesu wurde am 21. Mai 2011 im
- Stadion Restelo in Lissabon von Kardinal Angelo
Amato, dem Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse im Auftrag von Papst Benedikt XVI.
seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 07.06.2026
Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Klara_vom_Kinde_Jesus - abgerufen am 28.11.2022
• https://es.wikipedia.org/wiki/Mar%C3%ADa_Clara_del_Ni%C3%B1o_Jes%C3%BAs - abgerufen am 28.11.2022
• https://innisfree1916.wordpress.com/2008/02/01/irlandeses-en-lisboa - abgerufen am 28.11.2022
• https://it.wikipedia.org/wiki/Lib%C3%A2nia_do_Carmo_Galv%C3%A3o_Mexia_Telles_de_Albuquerque - abgerufen am 28.11.2022
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.