Maternianus von Reims
französischer Name: Maternien
Gedenktag katholisch: 30. April
Name bedeutet: der Mütterliche (latein.)
Maternianus, der Überlieferung zufolge ein Bruder von Maternus von
Mailand, wurde um 348 Bischof von Reims. Kathedrale war damals die
Kirche Saints-Apôtres, die später zu Kirche und Kloster
Saint-Symphorien wurde und an der Stelle der heutigen Freifäche Stadion Saint-Symphorien
inmitten der Stadt stand. Die
Legende erzählt, dass der noch junge Maternianus nach dem Tod von Bischof Dyscolie durch ein himmlisches Licht ausgezeichnet
und daraufhin vom Volk zum Nachfolger erwählt wurde - was er zunächst aber ablehnte, weil er sich für unwürdig hielt.
An einem 30. April erhob Erzbischof Hinkmar von Reims Maternianus'
Gebeine und gab sie als Geschenk Ludwig II. dem Deutschen
, dem König des
Westfrankenreiches. Auf Vermittlung durch Ebo, der bis 841 Bischof in
Reims und dann 845 bis 851 Bischof von
Hildesheim war, wurden diese Gebeine durch
Erzbischof Rimbert von Bremen-Hamburg nach Bücken an der Weser in das von ihm
dort 882 gegründete Kloster für WeltpriesterWeltpriester - oder auch Diözesanpriester - sind in der römisch-katholischen Kirche alle Priester, die keinem Orden angehören.
gebracht, das Maternianus geweiht wurde und dessen Kirche
erhalten ist.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 06.04.2026
Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Maternien - abgerufen am 30.09.2024
• https://de.wikipedia.org/wiki/Maternian - abgerufen am 30.09.2024
• Hans-Herbert Möller, mit Ergänzungen von Cord Meyer: Stiftskirche Bücken = DKV-Kunstführer 207, 8. Aufl., München 2008
• https://multimedia.inrap.fr/atlas/reims/sites/932/Rue-Saint-Symphorien - abgerufen am 05.04.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.