Olympias
Gedenktag katholisch: 25. Juli
17. Dezember
Gedenktag orthodox: 24. Juli, 25. Juli
Gedenktag armenisch: 24. Juli
Gedenktag syrisch-orthodox: 25. Juli, 12. September
Name: nach dem Berg der Götter, dem Olymp (griech.)
Olympias, Tochter des Ritters Seleukus und Enkelin von Ablabius aus konsularischem Geschlecht, war in jungen Jahren die Braut von Nebridius, dem Stadtpräfekten von Konstantinopel. Ihm gab sie ihr ganzes Vermögen, damit man in der Stadt Kirchen und Klöster errichten konnte. Ihre Entscheidung für ein asketisches Leben führte zu Konflikten mit Kaiser Theodosius I., der ihr Vermögen einzog, das sie aber 391 zurück bekam. Sie wurde zur Diakonin geweiht und in einem von ihr gestifteten Kloster Äbtissin. Enge Beziehungen unterhielt sie zu vielen berühmten Bischöfen ihrer Zeit, besonders zu Johannes Chrystostomos, von dem 17 Briefe an Olympias erhalten sind. Als er verbannt wurde, floh auch Olympias nach Nikomedia.
Als Gefährtinnen von Olympias werden - ohne weitere Angaben - Hisca und Hinna genannt.
Olympias' Reliquien wurden im 7. Jahrhundert übertragen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 01.08.2026
Quellen:
• https://www.oca.org/saints/lives/2026/07/25/102087-holy-woman-olympias-olympiada-the-deaconess-of-constantinople - abgerufen am 01.08.2026
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart /
Weimar 2000
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.