Ökumenisches Heiligenlexikon

Alois Stepinac
kroatischer Name: Alojzije

Gedenktag katholisch: 10. Februar
Name bedeutet: der ganz Weise (latein. Form von Alwis, althochdt.)
Erzbischof von Zagreb, Kardinal, Märtyrer
* 8. Mai 1898 in Krašić in Kroatien
† 10. Februar 1960 daselbst
Kartenskizze

Alojzije Viktor Stepinac, Sohn wohlhabender Bauern, wurde schon als Kind von seiner Mutter die tiefe Liebe zu Maria vermittelt. Er besuchte die höhere Schule im erzbischöflichen Internat in Zagreb und das erzbischöfliche Seminar, wo er 1916 mit dem Abitur abschloss. Im 1. Weltkrieg wurde er zum Militärdienst in der österreichischen Armee eingezogen, verwundet und bis 1919 in italienischer Gefangenschaft gehalten. Er begann dann ein Studium der Landwirtschaft und verlobte sich, aber die Braut löste das Eheversprechen. Er entschied sich, Priester zu werden und in Rom Theologie zu studieren, was er mit der Promotion in Philosophie und Theologie abschloss. 1930 wurde er zum Priester geweiht.

Nach Kroatien zurückgekehrt, wurde er Zeremoniar und Notar des Erzbischofs in Zagreb. Als der 1934 krank wurde, schlug er Alojzije Stepinac als Koadjutor vor; 1937 wurde er Nachfolger des verstorbenen Erzbischofs und wählte als Wappenspruch den Vers aus Psalm 70: in te, Domine, speravi, auf dich, Gott, setze ich mein Vertrauen. Die Situation in seiner Diözese war schwierig: das kroatische Volk und die katholische Kirche mussten im Vielvölkerstaat Jugoslawien um die Anerkennung ihrer Rechte kämpfen, es gab einen großen Priestermangel, an vielen Schulen war der Religionsunterricht verboten. Persönlich war er außerordentlich anspruchslos und kümmerte sich um die sozialen Nöte der kleinen Leute.

Erzbischof Stepinac, geschmückt mit den Ustascha-Insignien, vor dem faschistischen Staatspräsidenten Ante Pavelic

Erzbischof Stepinac, geschmückt mit den Ustascha-Insignien, vor dem faschistischen Staatspräsidenten Ante Pavelic   

1941 marschierten deutsche Truppen in Jugoslawien ein, kroatischen Nationalisten proklamierten ein unabhängiges Kroatien. Die kroatische Ustascha-Regierung hatte schon vorher das Konzentrationslager Jasenovac eröffnet, indem dann 750.000 orthodoxe Serben , 30.000 Juden, 26.000 Sinti und Roma und die kroatische Opposition ermordet wurden - es war das drittgrößte KZ im 2. Weltkrieg. Das Wissen darum und die Rolle des Vatikan und von Erzbischof Stepinac ist bis heute umstritten; nach offizieller Darstellung rettete Stepinac verfolgte Juden, protestierte gegen die Ustascha-KZs und nahm verfolgte Serben in Schutz. Während des Krieges organisierte er demnach Aktionen zur Unterstützung von Not Leidenden und Verfolgten, ließ Nahrung verteilen, versteckte Verfolgte und setzte sich besonders für verwaiste Kinder ein. Zweifellos aber leitete ihn der Antikommunismus in allem, was er tat und sagte. Nichts war ihm wichtiger als der Sieg über die Gottlosigkeit, deshalb rechtfertigte er das faschistische Ustascha-Regime und seine Abhängigkeit von Hitlers Deutschland. Konsequent wandte er sich auch gegen jede ökumenische Aufweichung im Verhältnis zur Orthodoxie: Serbisch-Orthodoxe galten ihm nur als Häretiker.

Nach Ende des 2. Weltkrieges übernahmen die kommunistischen Partisanen von Josip Tito die Macht. Als die Partisanen sich Zagreb näherten, wurde Stepinac gewarnt, sie würden ihn zu den Kriegsverbrechern zählen und womöglich hinrichten, aber er beschloss zu bleiben und erklärte, dass das kroatische Volk jedes Regime ablehne, das seine katholische Tradition nicht ehre. Heute sind wir Zeugen, wie die Kommunisten, einem Heuschreckenschwarm gleich, unser Heimatland angreifen. Sie sind es, die uns unseren Gott aus unseren Herzen herausreißen möchten.

Im Mai 1945 wurde er gefangen genommen, aufgrund des Widerstands in der Bevölkerung aber schon bald wieder frei gelassen. Im September 1946 wurde er wieder verhaftet und im Oktober zu 16 Jahren Haft und Zwangsarbeit verurteilt wegen seiner Zusammenarbeit mit dem faschistischen Ustascha-Regime in Kroatien. Papst Pius XII. bezeichnete die Gerichtsverhandlung als tristissimo processo, traurigsten Prozess; das internationale Echo war groß, aus westlichen Ländern kamen Proteste von Staatsmännern und kirchlichen Würdenträgern. Das Angebot eines hohen Funktionärs, ein Gnadengesuch zu stellen, das man ihm gewähren werde, und das Land zu verlassen, lehnte Stepinac ab. Auf die letzte Seite seines Kalenders von 1946 schrieb er: Alles für den größeren Ruhm Gottes, auch meine Gefangenschaft.

Im Juli 1951 gab die jugoslawische Regierung dem internationalen Druck nach und entließ Stepinac in sein Heimatdorf Krašić, wo er unter strengster Bewachung im Pfarrhaus lebte und von jedem Kontakt mit der Außenwelt abgeschnitten war. Im Januar 1953 verlieh Papst Pius XII. Alojzije Stepinac die Kardinalswürde, worauf Jugoslawien zeitweise die diplomatischen Beziehungen mit dem Vatikan abbrach. Stepinac begab sich allerdings nicht nach Rom, weil er vermutete, dass ihm die Regierung die Rückkehr verweigern werde, sondern bleib in seinem Hausarrest. Im selben Jahr erkrankte er an einer der Leukämie ähnlichen unheilbaren Blutkrankheit - bis heute verstummt bei kroatischen katholischen Kirchenführern nicht die Vermutung einer schleichenden Vergiftung durch die Regierung.

Das Grab von Alojzije Stepinac befindet sich heute in der Kathedrale in Zagreb und ist Pilgerstätte für viele Kroaten.

Papst Johannes Paul II. 1998 am Sarg von Alojzije Stepinac in der Kathedrale in Zagreb

Papst Johannes Paul II. 1998 am Sarg von Alojzije Stepinac in der Kathedrale in Zagreb

Kanonisation: Im Oktober 1998 wurde Alojzije Stepinac in Kroatien von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer des Glaubens seliggesprochen.
Diese Seligsprechung war und ist heftig umstritten. Stepinac war kein Mann des Ausgleichs, der Friedensarbeit, der Versöhnung. So wird damit die Gefahr weiterer gesellschaftlicher Zerissenheit zwischen Kroaten und Serben, Katholken und Orthodoxen, befördert; und es wird schwerer sein, die Faschismusgeschichte Kroatiens und vor allem ihre katholischen Anteile zu studieren und aufzuarbeiten. Kritiker sehen den Zeitpunkt der Heiligsprechung auch als Einmischung des Vatikan zugunsten einer gegen Serbien gerichteten, dem Kosovo zur Abspaltung verhelfenden Politik.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Web 3.0 - Leserkommentare:

Am Tag des seligen Kardinal Stepinac habe ich einen Blick auf die entsprechende Seite Ihres von mir sehr geschätzten Heiligenlexikons geworfen. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Teile des Absatzes Kanonisation nicht den Tatsachen entsprechen.
Bischof Stepinac WAR sehr wohl EIN Mann des Ausgleichs, der Friedensarbeit und Versöhnung. Er war beim nazistischen Regime von Anfang an Persona non Grata, weil er sich sowohl öffentlich für verfolgte Juden und Serben einsetzte, als auch diese und andere geheim durch seinen direkten oder indirekten Einsatz rettete. Dafür wurde er auch für den Titel "Gerechter unter den Völkern vorgeschlagen.
Seine Kollaboration, zusammen mit anderen genauso glaubwürdigen Behauptungen wie diese, er hätte auf seinem Schreibtisch immer ein Glas voll Augen von serbischen Mädchen stehen gehabt, sind eine Erfindung der Titoisten. Das letztere wurde tatsächlich bei seinem schauerlichen Schauprozess behauptet.
Die westlichen Medien und manche antikirchliche Historiker schwiegen aus politischen Gründen über Titos Gräueltaten und seine Gulags, übermittelten blindlings die Tanjug-Meldungen aus Belgrad und übernahmen kritiklos solche gezielt antikirchlichen Anschuldigungen der atheistischen Diktatur.
Die Geschichte weiß heute, dass er nur aus einem Grund bestraft wurde: Stepinac weigerte sich die katholische Kirche in Kroatien von Rom abzuspalten.
Lesen Sie bitte den objektiven (sic!) Bericht bei Kirche in Not:

Leuchtendste Gestalt der Kirche Kroatiens

Vor 50 Jahren starb der selige Kardinal Aloisius Stepinac in jugoslawischer Haft
Erzbischof Aloisius Stepinac war 1946 in Zagreb in einem skandalösen Schauprozess als Kriegsverbrecher und Kollaborateur verurteilt worden. Am 10. Februar 1960 starb er mit den Worten seines Wahlspruchs auf den Lippen: In Te, Domine, speravi. – Auf Dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt.
Seit 1997 steht hinter dem Hauptaltar der Kathedrale in Zagreb ein neuer silbergetriebener Sarkophag mit den Überresten des Kardinals. Hier wurde er am 12. Februar 1960 unter Teilnahme von 18 Bischöfen, 500 Priestern und mehr als 100.000 Gläubigen beigesetzt.
Besucht man heute die Kathedrale in Zagreb, so findet man sein Grab umgeben von einem Meer aus Kränzen und Blumen. Die Bischofskirche des Seligen ist mit seinem Grab ein neuer Wallfahrtsort der Kroaten geworden. Wenige Personen der kirchlichen Zeitgeschichte standen so im Kreuzfeuer verschiedener Meinungen wie er, auch im Westen.
Die Wahrheit, dass Kardinal Stepinac ein Märtyrer und ein Kämpfer für Recht nd Gerechtigkeit war, wurde im kommunistischen Jugoslawien bis 1990 unterdrückt, wenigstens von staatlicher Seite. Die Gläubigen dagegen verehrten ihn immer als Heiligen, und seine Nachfolger auf dem erzbischöflichen Stuhl traten auch in kommunistischer Zeit immer wieder dafür ein, dem Kardinal die geschuldete Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Erst seitdem Kroatien nach den Wahlen von 1990 und der Unabhängigkeitserklärung von 1991 ein freies Land wurde, erfuhren die Kroaten die ganze Wahrheit über diesen Märtyrer.
Am 8. Mai 1898 in Krašić unweit von Zagreb geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte, besuchte der junge Aloisius Stepinac die Volksschule seines Heimatortes, später das Erzbischöfliche Orphanotrophium in Zagreb. Er machte 1916 das Abitur und wurde nach zu einem Offizierskurs für die Armee eingezogen.
Als Kadett musste er 1917 an die italienische Front am Isonzo. 1918 geriet er in Gefangenschaft, von wo aus er sich zur Südslawischen Legion meldete und an die Front nach Saloniki kam. Er diente bis Juni 1919 in Mazedonien, ehe er entlassen wurde.
Als Student der Landwirtschaft verlobte er sich mit Maria Horvat, doch 1924 entschloss er sich, Priester zu werden. Im römischen Germanicum und an der Gregoriana absolvierte er dann sein Studium. Am 26. Oktober 1930 wurde er in Rom zum Priester geweiht. Sein Wunsch, als Seelsorger bei und mit den Gläubigen zu arbeiten, erfüllte sich nicht, denn sein Erzbischof Anton Bauer von Zagreb machte ihn 1931 zum erzbischöflichen Zeremoniar.
Schon 1934 wurde der junge Priester Stepinac von Papst Pius XI. zum Titularbischof und Koadjutor des Erzbischofs von Zagreb mit dem Recht der Nachfolge ernannt. Als Erzbischof Bauer 1937 starb, stand Stepinac an der Spitze der großen Erzdiözese und der Kirchenprovinz Zagreb.
Seine Sorge galt der Seelsorge in den Städten, der katholischen Aktion und der Caritas. Er förderte die katholische Presse und die Orden.
1941 geriet er mit seinen Gläubigen in den Wirbel der Kriegsereignisse, als im April jenes Jahres Jugoslawien innerhalb weniger Tage von der politischen Landkarte verschwand und die Kroaten einen eigenen Staat ausriefen.
Entgegen allen kommunistischen Verleumdungen, die leider auch im Westen allzu gerne übernommen wurden und immer noch werden, war Erzbischof Stepinac dem neuen Regime seit 1941 eine persona non grata gewesen.
Er beschränkte seinen Umgang mit den neuen Machthabern auf das Allernotwendigste und wurde immer wieder mit Ermahnungen und Protestschreiben vorstellig, die sich in der Hauptsache gegen die Verfolgung der serbischen Minderheit und der Juden richteten.
Ernest Bauer hat in seinem Buch über Stepinac dessen karitative Tätigkeit während des Krieges besonders gewürdigt: In all seinem Wirken in den furchtbaren Kriegsjahren sah Stepinac, im Sinne des Evangeliums, nur den leidenden Menschen. All sein Bemühen ging dahin, diesen leidenden und verfolgten Menschen zu helfen.
Er tat dies, indem er sich für geflohene Juden aus Deutschland einsetzte, indem er von den Ustascha verfolgte Orthodoxe unter seinen Schutz nahm und indem er 300 von Nazis aus der slowenischen Diözese Maribor vertriebene slowenische Priester in seiner Erzdiözese unterbrachte. Die Zeugnisse darüber sind zahlreich und stammen von Juden und Orthodoxen.
Bereits im Mai 1945, unmittelbar nach Kriegsende, wurde der Erzbischof vom neuen kommunistischen Regime zum ersten Mal verhaftet, am 3. Juni jedoch wieder entlassen und am folgenden Tag zu Tito zitiert. Es folgten unruhige Monate. Am 22. September 1945 wandten sich alle Bischöfe Jugoslawiens in einem gemeinsamen Brief an den Staatschef und wiesen darauf hin, dass in Jugoslawien 243 katholische Priester ermordet und 169 weitere in Gefängnisse gebracht wurden.
Die Kommunisten antworteten mit Schmierereien an den Kirchenwänden: Nieder mit den Pfaffen! Nieder mit dem Banditen Stepinac! Die Zeitungen hetzten, und es wurden Unterschriften für seine Verhaftung gesammelt. Diese erfolgte fast ein Jahr später, am Morgen des 18. September 1946. Die Anklageschrift wurde am 23. September veröffentlicht, das Gerichtsverfahren eine Woche später eröffnet.
Es war ein Schauprozess übelsten Stils, von sowjetischen Beratern durchdacht und gelenkt, deren Handschrift auch die Anklageformulierung trägt. Der Erzbischof wurde als aktiver Volksfeind hingestellt, worauf Stepinac nur die eine Frage stellte: Können Sie einen einzigen Beweis anführen? Der Staatsanwalt schwieg.
Am vierten Verhandlungstag, am 3. Oktober äußerte sich der Erzbischof zur Anklage und sagte: Auf alle Anklagen, die vor diesem Gerichtshof gegen mich erhoben wurden, antworte ich: Mein Gewissen ist rein in jeder Hinsicht, wenn auch die hier Anwesenden es lächerlich finden.
Ich werde nicht versuchen, mich selbst zu rechtfertigen, ich werde auch keine Berufung gegen das Urteil einlegen. Ich bin bereit, für meine Überzeugung nicht nur Spott, Hass und Demütigungen zu ertragen, sondern ich bin auch – eben weil mein Gewissen rein ist – jeden Augenblick bereit, den Tod zu erleiden.

Von den 35 Zeugen der Verteidigung wurden nur sieben zugelassen. Auch der spätere Nachfolger von Stepinac auf dem erzbischöflichen Stuhl von Zagreb, Kardinal Franjo Seper sowie der orthodoxe Bischof von Slawonien und einige orthodoxe Priester und Juden hatten sich als Entlastungszeugen gemeldet, wurden aber nicht zugelassen.
Obwohl keine Schuld vorlag, wurde Stepinac am 11. Oktober 1946 als Kollaborateur und Kriegsverbrecher zu Freiheitsentzug und Zwangsarbeit für die Dauer von 16 Jahren verurteilt.
Am 19. Oktober 1946 brachte man ihn ins Gefängnis von Lepoglava. Im Dezember 1951 wurde er zur Verbannung in seinen Heimatort nach Krasic gebracht und dort unter Hausarrest gestellt. Ein Jahr später ernannte ihn Papst Pius XII. zum Kardinal.
Aber Stepinac blieb ein Kardinal ohne Purpur, da er nicht nach Rom reisen durfte, ohne seine Rückkehr nach Kroatien zu gefährden. Acht Jahre lebte Stepinac in der Arrest. Sein Gesundheitszustand war schlecht. Alle Angebote und Versuche der kommunistischen Regierung in Belgrad, er möge das Land für immer verlassen, lehnte er ab. Noch 1959 ließ ihm die Geheimpolizei keine Ruhe und verhörte ihn.
Er starb am 10. Februar 1960. Erst am 18. September 1962 wäre seine Haft abgelaufen. Untersuchungen an seinen Gebeinen im Laufe des Seligsprechungsprozesse zeigten, das er langsam, aber systematisch vergiftet wurde.
Im September 1994 kniete Papst Johannes Paul II. erstmals an seinem Grab und rief die Kroaten auf, ihm, der leuchtendsten Gestalt der Kirche Kroatiens, zu folgen. Im Oktober 1998 kam er erneut nach Kroatien, um Stepinac seligzusprechen.

Danke, mit freundlichen Grüßen !
In Christus,

Jerko Malinar, 11. Februar 2011





Quellen:
• Jerko Malinar, www.cross-press.net, E-Mail vom 10. Februar 2006
• http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/1998/imp980708.html
• Dr. Claudia Stahl aus Berlin, E-Mail vom 18. Juni 2009
• Dr. Erika Kosse: Leserbrief. In: Junge Kirche 12/1998


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