Ökumenisches Heiligenlexikon

Arnold von Arnoldsweiler

Gedenktag katholisch: 18. Juli
     nicht gebotener Gedenktag im Bistum Aachen
Name bedeutet: der wie ein Adler Waltende (althochdt.)
Wohltäter
* in Griechenland (?) oder in Graz in Österreich (?)
† um 800 in Arnoldsweiler, heute Stadtteil von Düren in Nordrhein-Westfalen
Kartenskizze


Kartenskizze

Kartenskizze

Arnold war der Überlieferung nach Sänger und Harfenspieler am Hof von Karl dem Großen. Er engagierte sich für Arme und erhielt dafür von seinem Gönner den Bürgewald nordöstlich von Düren mit 20 Dörfern, darunter auch Ginnizweiler - das heutige Düren-Arnoldsweiler -, das 1168 als Wilre sancti Arnoldi bezeugt wurde. Hier habe er bis zu seinem Tod gelebt. Den Wald schenkte er den Dörfern, die Armen bekamen das Recht zum kostenfreien Holzsammeln.

Lothar Müller-Westphal: Wappen der ehemaligen Gemeinde Arnoldsweiler, 1966

Lothar Müller-Westphal: Wappen der ehemaligen Gemeinde Arnoldsweiler, 1966   

Arnolds Gebeine ruhen in der heute Arnoldskapelle ganannten alten Pfarrkirche in Arnoldsweiler, Teile des Kopfes nun in der Arnolds-Kirche der Steyler Missionare in Neuenkirchen; deren Begründer, Arnold Janssen, führte seinen Namen auf Arnold von Arnoldsweiler zurück.

Kanonisation: Arnolds Kult wurde 1886 bestätigt.
Patron der Musiker, Organisten und Instrumentenbauer; für einen sanften Tod

Der heilige Arnold von Arnoldsweiler

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon (Sauser)
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon (Wyrsch)





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• http://www.bautz.de/bbkl/a/arnold_v_a.shtml
• http://www.ajgnk.de/vorstellung/gebaeude/starnoldi/index.html
• Pfarrer Rudolf A. H. Wyrisch, E-Mail vom 10. Mai 2006


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