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Die Geschwister Felix und Regula gehörten der Thebäischen Legion des Mauritius an. Nach deren Vernichtung in Agaunum - dem heutigen St-Maurice - flohen sie der Überlieferung nach nach Zürich, wo sie mit Exuperantius als Leidensgefährten enthauptet wurden. Wie Dionysius und andere Märtyrer sollen sie ihr Haupt bis zu dem Ort getragen haben, an dem sie bestattet werden wollten.
Über der Stätte der Bestattung von Felix und Regula
wurde das Züricher
Großmünster erbaut. Der Steinblock ihrer Hinrichtung stand an der Limmat,
deshalb errichtete man später an dieser Stelle die Wasserkirche
, praktisch im
Fluss. Lange Zeit wusste man auch von einer Quelle zu berichten, deren Wasser
heilkräftig gewesen sein soll: es handelte sich vermutlich um Wasser, das bei
hohem Wasserstand der Limmat durch die Mauern eindrang und dort eine Vertiefung
im Boden füllte, da das Fundament der Kirche unter dem normalen Wasserspiegel
lag.
Während der Reformation wurden die Reliquien in die Dorfkirche in Andermatt gebracht, ihre beiden Köpfe werden noch in der dortigen Pfarrkirche aufbewahrt. 1950, nach dem Bau der katholischen Kirche St. Felix und Regula in Zürich, fanden die übrigen Reliquien den Weg zurück in ihre Heimatstadt.
Der Brauch des Züricher Knabenschießen wurde an ihrem Gedenktag durchgeführt, heute am Wochenende davor oder danach.
Patron
von Zürich
Bauernregel:
Steigt Felix die Sonne feurig auf / folgt bald Regenwettter drauf!
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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