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Raimund, Sohn der Adelsfamilie delle Vigne, studierte Kirchenrecht in Bologna und trat dann in den Dominikanerorden ein. Ab 1374 war er geistlicher Mentor von Katharina von Siena; er begleitete sie 1376 nach Avignon und setzte sich nach ihrem Vorbild für die römischen Päpste Urban VI. und Bonifatius IX. ein. Ihnen diente er als Gesandter und wurde mit Kreuzzugspredigten beauftragt. Als Generalmagister seines Ordens ab 1380 stärkte er die Reformklöster in Italien, Böhmen und im deutschen Reich.
1366 verfasste Raimund die Legende der Agnes von Montepulciano, vor 1395 die der Katharina von Siena. Das Fest Maria Visitatio führte er in seinem Orden ein.
Kanonisation: 1899 wurde der Kult päpstlich anerkannt.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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