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Xena stammte aus einer angesehenen Familie. Am Tag der geplanten Hochzeit floh sie mit ihren beiden Hausangestellten und kam schließlich durch die Führung des Mönchs Paulus, der sie auf der Insel Kos getroffen und zum Christentum bekehrt hatte, nach Mylassa - einer Festung in Karien, dem heutigen Milas. Dort baute Xena eine dem Stephanus geweihte Kirche und lebte zusammen mit ihren beiden Sklavinnen und weiteren Jungfrauen in strenger Askese.
Nachdem Xena gestorben war, leuchteten während des Trauerzuges am
sonnenhellen Mittagshimmel Sterne in Form des Kreuzes, umringt von sieben
weiteren Sternen. Eine der Hausangestellten offenbarte ihre Herkunft und die
Tatsache, dass die Verstorbene eigentlich von ihren Eltern Eusebia
- die
Gottesfürchtige
genannt worden war, sich selbst aber den Namen Xena
- die
Fremde
beigelegt hatte.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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