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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas Gallerani

Gedenktag katholisch: 19. März

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)

Wohltäter
* Ende des 12. Jahrhunderts in Siena in Italien
† 19. März 1251 daselbst


Andreas, Sohn einer adeligen Familie, musste ins Exil gehen. Nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt trat er einer Laienbewegung bei und gründete dort die Casa di S. Maria della Misericordia per i poveri senesi, das Haus der Mutter der Barmherzigkeit für die Armen von Siena sowie die Compagnia di pie persone per servizio degli infermi, die Gesellschaft gläubiger Personen für den Dienst an Kranken.

Andreas wird vom Orden der Humiliaten verehrt, obwohl er nie Mitglied dieser mittelalterlichen Armutsbewegung war, von der heute nach der Aufhebung des männlichen Zweiges durch Papst Pius V. 1571 nur noch der weibliche in Italien existiert.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993