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Ökumenisches Heiligenlexikon

Artschil II.

Gedenktag orthodox: 1., 8. und 15. Januar, 20. März, 21. Juni

Name bedeutet: ?

König von Georgien, Märtyrer
* in Kachetien
20. März um 787 (?)


Artschil war ein Sohn von Stephan Chosroides, dem Fürsten von Kachetien. Er bekämpfte gemeinsam mit seinem Bruder Mihr (Mirian), der damals König war, die arabischen Eindringlinge unter Emir Murwan-Qru, Murwan dem Tauben, dem Neffen Mohammeds. Nach dem Tod Mihrs, der keine männlichen Nachkommen hatte, folgte ihm Artschil als König nach. Im fünfzigsten Jahr seiner Regierungszeit fielen die Araber erneut in georgisches Territorium ein, diesmal unter dem Kommando von Tschitschum - auch Asim genannt -, eines anderen Abkömmlings Mohammeds, der einen großen Teil der Region durchzog und alle Länder mit Feuer und Schwert überzog. Artschil wollte den Eindringling um Frieden bitten und das Land seiner Protektion unterstellen unter der Voraussetzung, dass die Kirchen verschont blieben und keine Gewalt angewendet werde, um die neuen Untertanen zu zwingen, den christlichen Glauben zu verleugnen.

Artschil wurde von Tschitschum ehrenvoll empfangen und erhielt für einen Glaubensabfall beachtliche Geschenke in Aussicht gestellt. Fest im Glauben setzte Artschil den Ehrbezeugungen Tschitschums deutliche Worte entgegen: Gott bewahre mich davor, Christus zu verleugnen, den lebendigen Gott, den wahren Gott. Erzürnt ließ Tschitschum Artschil ins Gefängnis werfen und erhöhte sein Angebot, indem er ihm verschiedene Privilegien versprach, wenn er den islamischen Glauben annehme. Aber Artschil wies auch dieses Angebot zurück: Ich werde niemals den Herrn, meinen Gott, verleugnen und ich werde niemals die ewige Herrlichkeit gegen vergänglichen Ruhm eintauschen. Tschitschum befahl daraufhin, dass ihm der Kopf abgeschnitten werde.

Noch am Abend der Hinrichtung wurde der Leichnam von Artschil aus dem arabischen Lager getragen und in einer Kirche von Notcora beigesetzt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.08.2018

Quellen:
• Bibliotheca Sanctorum, Vol. II, Istituto Giovanni XXIII nella Pontificia Università Lateranense, Roma 1962

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.