Bertha von Val d'Or
auch: von Avenay
Gedenktag katholisch: 1. Mai
Name bedeutet: die Glänzende (althochdt.)
Bertha aus einem adligem Geschlecht und der Überlieferung zufolge mit den
Merowingerkönigen verschwägert, wurde die Frau von
Gondebert dem Franzosen
. Das Ehepaar trennte sich und sie gründete nach
einer Erscheinung von Maria um 660 das
Kloster Avenay nach der Regel von
Kolumban dem Jüngeren oder der
Benediktinerregel. Als Bertha im Gebet um Wasser für ihr Kloster bat, erschien ihr
Petrus und zeigte ihr den Ort, wo eine Quelle war, woraufhin diese ihr folgend wie
ein Bach in das Kloster strömte. Bertha wurde von ihren Stiefsöhnen aus der ersten Ehe ihres Mannes ermordet – wohl, um
Besitzungen des Klosters an sich zu reißen.
Bertha wurde in ihrem Kloster Avenay bestattet. Die Gebeine von Gondebert wurden 950 auch dorthin überführt. Bei der Erhebung sei Berthas Leib so frisch gewesen, dass er Blut von sich gab. Beide ruhten dann bis ins 18. Jahrhundert in einem gemeinsamen Sarkophag, bis sie in zwei silberne Särge umgebettet wurden.
Die Klostergebäude in Avenay-Val-d’Or wurden in der Französischen Revolution abgerissen, die Kirche wurde Pfarrkirche.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 23.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph
Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Berthe_d%27Avenay - abgerufen am 17.07.2023
• https://viaf.org/processed/SUDOC%7C078605660 - abgerufen am 13.07.2022
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.