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Ökumenisches Heiligenlexikon

Egbert von Irland

gälischer Name: Ecgberth auch: von Ripon, von Hy, von Iona

Gedenktag katholisch: 24. April

Name bedeutet: der wie ein Schwert Glänzende (althochdt.)

Missionsbischof, Mönch
* 639 in Northumbrien in England
† 24. April 729 im Kloster Hy auf Iona in Schottland


Egbert sendet die Mönche nach Friesland
Egbert sendet die Mönche nach Friesland

Egbert stammte aus adeliger Familie. Er wurde in Rathmelsigi - dem heutigen Mellifont ausgebildet, dann Mönch und Priester im Kloster Lindisfarne. Als er durch eine Seuche krank wurde, gelobte er 664, eine Missionsreise zu den heidnischen Germanen zu unternehmen; nach seiner Gesundung wurde er zum Missionsbischof geweiht und machte sich auf den Weg, wurde aber durch einen Schiffbruch zur Rückkehr gezwungen. 686 entsandte er seinen Schüler Wigbert als Missionar nach Friesland; der musste jedoch nach 20 Jahren fast erfolgloser Arbeit aufgeben. 690 sandte Egbert deshalb zwölf Missionare nach Friesland, darunter Willibrord und Suitbert, die große Erfolge in der Mission hatten.

In hohem Alter ging Egbert aufgrund eines Gelübdes 716 ins Kloster Hy auf Iona und führte dort die römische Osterpraxis und die Tonsur ein. Gerühmt wurden seine Demut und Enthaltsamkeit. Er starb hoch betagt, unmittelbar nachdem er den Osterfest-Gottesdienst beendet hatte.

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.04.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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