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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ezechiel

evangelisch traditionell: Hesekiel

Gedenktag katholisch: 23. Juli
10. April

Gedenktag evangelisch: 21. Juli (LCMS)

Gedenktag orthodox: 21. Juli, 23. Juli

Gedenktag armenisch: 13. März, 21. Juli, 26. Dezember
liturgische Feier am 3. Dienstag nach dem Assumptionssonntag

Gedenktag koptisch: 31. März, 11. April, 21. Juli
Gedenken an die Vision vom Thronwagen Jahwes: 21. Juli

Gedenktag syrisch-orthodox: 21. Juli, 31. März

Name bedeutet: Gott wird stärken (hebr.)

Prophet, Märtyrer (?)
† im April 571 v. Chr. (?) bei Babylon, heute Han-al-Mahawil im Irak


Michelangelo, Fresko, 1510, in der Sixtinischen Kapelle in Rom
Michelangelo, Fresko, 1510, in der Sixtinischen Kapelle in Rom

Ezechiel stammte aus priesterlichem Geschlecht (Ezechiel 1, 1 - 3). Er wurde 597 v. Chr. mit etwa zehntausend Juden aus der Oberschicht in die Gefangenschaft nach Babylon - dem heutigen Han-al-Mahawil im Irak - verschleppt (2. Könige 24, 14) und lebte mit anderen Verbannten in Thel-Abib (Ezechiel 3, 15) am Fluss Chebar (Ezechiel 1, 1) - wohl Schatt en-Nil, früher Nippur, eine abgegangene Stadt bei Afak -, wo er 593 zum Propheten berufen wurde. 22 Jahre lang wirkte er unter den Exilierten, stärkte ihren Glauben auch in der Fremde und ließ sie das Exil als Buße für die Verfehlungen der Väter verstehen.

Seine Botschaft der Hoffnung findet ihren Höhepunkt in der Vision der Belebung der toten Gebeine der - offenbar auf einem Schlachtfeld - Gefallenen des Volkes Israel mit dem Wort Jahwes: Und ihr werdet leben, und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin (Ezechiel 37, 1 - 14) - das wohl früheste Zeugnis der Botschaft der Auferstehung von den Toten.

Der Überlieferung zufolge starb Ezechiel als Märtyrer, der gevierteilt wurde.

Bauernregel für den 10. April: Leinsamen säe an Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, / so gedeiht er wunderbar.

Catholic Encyclopedia

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Web 3.0 - Kommentare:

Das südlich von Bagdad gelegene Grab des Propheten Ezechiel soll mit einer Moschee überbaut werden, berichten israelische Medien. Dabei sollen sämtliche hebräische Inschriften sowie ein Thora-Schrein aus dem Heiligtum entfernt werden. Als offizieller Grund für die Baumaßnahmen werde der renovierungsbedürftige Zustand der Pilgerstätte angegeben.

Newsletter von Radio Vatikan, 19. Januar 2010





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.07.2017

Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Fritz Rienecker (Hg.): Lexikon zur Bibel, 19. Aufl., R. Brockhaus, Wuppertal 1990
• http://www.bauernregeln.net/april.html
• http://www.geschichtsforum.de/f23/kartographie-mesopotamien-5114/

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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