Ökumenisches Heiligenlexikon

Gerald von Ostia

auch: Gerhard
italienische Namen: Gerardo, Geraldo

Gedenktag katholisch: 7. Dezember

Name bedeutet: mit dem Speer waltend (althochdt.)

Bischof von Ostia
* in Italien
7. Dezember 1077 in Velletri (?) in Italien


Gerald war Scholastiker am Dom in Regensburg und ab 1061 nach einer Wallfahrt zu den sieben Pilgerkirchen in Rom Benediktinermönch in Cluny unter Abt Hugo. Er wurde 1067 als Nachfolger von Petrus Damiani Bischof von Ostia. 1072 wurde er zum Kardinal ernannt, im selben Jahr - oder 1073 - hielt er im Auftrag von Papst Alexander II. in Paris ein Konzil der französischen Kirche ab. 1073 enthob er Lanzelin, den Bischof von Die, wegen Simonie seines Amtes und weihte als dessen Nachfolger Hugo von Lyon zum Bischof.

Gerald segnet Velletri, 1858, in der Kathedrale in Velletri
Ippolito Zapponi: Gerald segnet Velletri, 1858, in der Kathedrale in Velletri

1074 weilte Gerald als Gesandter von Papst Gregor VII. zu Gesprächen in Konflikten mit der Kirche in Spanien und dann 1077 als Vermittler im Investiturstreit zwischen Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV. in Canossa. Dabei nahm ihn der Kaiser gefangen, er starb dann in Gefangenschaft, wohl in Velletri; dort ruhen seine Gebeine in der Kathedrale.

Der örtlichen Überlieferung zufolge war Gerald auch Bischof von Velletri, in der Bischofsliste ist er aber nicht verzeichnet.

Patron von Velletri

Der Dom in Regensburg ist täglich ab 6.30 Uhr geöffnet, im Juni bis September bis 19 Uhr, im April, Mai und Oktober bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr. Der Domschatz ist täglich von 11 Uhr bis 17 Uhr, sonntags erst ab 12 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 3 €. (2021)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.06.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• Gerd Tellenbach: Die westliche Kirche vom 10. Bis zum frühen 12. Jahrhundert. = Die Kirche in ihrer Geschichte, Bd. 4. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988
• Wolfgang Stammler, Karl Langosch u. a.: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. Bd. 11: Nachträge. Walter de Gruyter Berlin 2000
• http://www.greenspun.com/bboard/q-and-a-fetch-msg.tcl?msg_id=007xbK - abgerufen am 26.05.2022
• Wilhelm Luhe: Hugo von Die und Lyon Legat von Gallien. Dissertation, Breslau 1898
• http://www.newadvent.org/cathen/11346a.htm - abgerufen am 26.05.2022
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/39750 - abgerufen am 26.05.2022
• http://www.diocesivelletrisegni.it/show_page.asp?idpage=2

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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