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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Berchmans

Gedenktag katholisch: 13. August
nicht gebotener in Belgien Gedenktag
Messe an einigen Orten
gebotener Gedenktag im Jesuitenorden: 26. November
nicht gebotener Gedenktag in Belgien auch am 26. November

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Ordensmann
* 13. März 1599 in Diest in Belgien
† 13. August 1621 in


vierseitiger Gebetszettel, um 1900, Verlag von Kühlen in Mönchengladbach
vierseitiger Gebetszettel, um 1900, Verlag von Kühlen in Mönchengladbach

Johannes Berchmans war der Sohn eines flämischen Schuhmachers, konnte nur mit finanzieller Unterstützung eines Geistlichen die Schule in seinem Heimatort und in Mechelen besuchen und musste sich dabei seinen Lebensunterhalt als Hausmeister verdienen. Mit 17 Jahren schloss er sich dem damals neuen Jesuitenorden an; als er 19 Jahre alt war, wurde er zum Studium nach Rom geschickt, wo er ein Vorbild an Tugendhaftigkeit und strenger Einhaltung der Ordensregeln war.

Im Collegio Romano der Jesuiten in Rom erhielt Johannes das Zimmer von Aloisius von Gonzaga; immer auffälliger wurde die äußerliche und innere Ähnlichkeit zwischen Berchmans und dem von ihm verehrten Gonzaga. Wenn ich nicht jetzt in meiner Jugend heilig werde, werde ich niemals heilig sein, schrieb Johannes in sein Tagebuch. Seine Mitbrüder bezeugten neben seiner tiefen Frömmigkeit und Gewissenhaftigkeit besonders seine liebenswürdige Art; viele nannten ihn den zweiten Aloisius. Strenge Regeltreue sowie die Verehrung der Passion Christi und von Maria kennzeichneten Johannes' Frömmigkeit. Kurz nach dem Abschluss seiner Philosophiestudien wurde eine unheilbare Krankheit festgestellt, sieben Tage danach starb er im Alter von nur 22 Jahren.

F. Viti und V. Brun: Johannes' Sarg, 1873, in der Kirche Sant'Ignazio di Loyola in Rom
F. Viti und V. Bruno: Johannes' Sarg, 1873, in der Kirche Sant'Ignazio di Loyola in Rom

Johannes Berchmans ist in der Kirche Sant'Ignazio di Loyola in Rom gegenüber von Aloisius von Gonzaga bestattet. Sein Herz ruht in der Kirche des Jesuitenkollegs in Löwen.

Johannes' tiefe Frömmigkeit wird gerade auf dem Hintergrund seines Schicksals als Vorbild für die Jugend - teilweise auch überhöht - dargestellt.

Kanonisation: Am 9. Mai 1865 wurde Johannes von Papst Pius IX. selig-, am 15. Januar 1888 wurde er von Papst Leo XIII. heiliggesprochen.
Patron der Studenten und der Jugend (zusammen mit Aloisius von Gonzaga)

Catholic Encyclopedia

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Die Kirche Sant'Ignazio di Loyola in Campo Marzio in Rom ist täglich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr - sonntags erst ab 9 Uhr - geöffnet. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.07.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.