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Ökumenisches Heiligenlexikon

Lukas

italienischer Name: Luca


Lukas war ab 1130 der erste ArchimandritEin Archimandrit (aus griech.„αρχή, Anfang” und „μάνδρα, Unterkunft”) ist in den östlichen und orthodoxen Kirchen der vorgeordnete Vorsteher eines oder mehrer Klöster, entsprechend etwa dem westlichen Erzabt. Er steht hierarchisch über dem Hegumen. Der Begriff wird auch als besonderer Ehrentitel für orthodoxe Priestermönche verwendet. im Basilianerkloster San Salvatore in Messina. Das wohl schon in der Zeit vor der arabischen Besatzung bestehende Kloster wurde durch eine 1089 erfolgte Stiftung des Grafen Roger I. von Siziliens, der zuvor weite Teile der Insel von den Arabern zurückerobert hatte, reich begütert; zum Andenken an das Martyrium von zwölf Christen, die für die Araber hatten arbeiten müssen, wurde die Klosterkirche neu gebaut; unter Roger II. wurde der Bau vollendet und ein Zentrum der Christen auf Sizilien, entsprechend wurde das Amt des Abtes / HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer/Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. zu dem eines Archimandriten aufgewertet.

Lukas wurde in seinem Kloster San Salvatore in Messina bestattet.

Das Basilianerkloster San Salvatore wurde mehrfach verlegt; im 16. Jahrhundert ließ Kaiser Karl V. das Kloster abreißen, um an dessen Stelle eine Festung zu errichten, und errichtete das Kloster an anderer Stelle. Nachdem dieses beim Erdbeben 1908 vollständig zerstört war, wurde es ab 1929 an der heutige Stelle mit der Kirche San Salvatore neu errichtet und 1964 geweiht. 1986 erfolgte die Vereinigung des ArchimandratsEin Archimandrit (aus griech.„αρχή, Anfang” und „μάνδρα, Unterkunft”) ist in den östlichen und orthodoxen Kirchen der vorgeordnete Vorsteher eines oder mehrer Klöster, entsprechend etwa dem westlichen Erzabt. Er steht hierarchisch über dem Hegumen. Der Begriff wird auch als besonderer Ehrentitel für orthodoxe Priestermönche verwendet. mit dem Erzbistum Messina, seitdem ist die Kirche San Salvatore Konkathedrale des Erzbistums. Das Kloster wird heute von Salesianern genutzt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.02.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://it.wikipedia.org/wiki/Concattedrale_del_Santissimo_Salvatore

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.