Ökumenisches Heiligenlexikon

Markus Fantuzzi

italienischer Name: Marco
auch: Fontazzi, von Bologna

Gedenktag katholisch: 10. April
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Bologna

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Generalvikar
* um 1405 in Bologna in Italien
10. April (?) 1479 in Piacenza in Italien


Markus Fantuzzi legte einen glänzenden Studienabschluss in den freien Künsten ab und trat dann um 1430 im Kloster von San Paolo in Monte in seiner Heimatstadt in den Orden der Franziskaner-Minoriten ein. Er lebte in verschiedenen Klöstern, so im Konvent San Giuliano in L'Aquila, in Assisi und in Neapel. Er wurde ein unermüdlicher und hoch geschätzter Prediger; berühmt wurden seine Fastenpredigten im Jahr 1485 in der Basilika San Petronio, der Hauptkirche von Bologna, aber auch Predigten in Norcia, Mantua, Mailand oder Florenz. Dreimal wurde er zum Generalvikar der Minderbrüdergewählt: 1452, 1464 und 1469 mit jeweils dreijähriger Amtszeit. Durch Besuche verschiedener Franziskanerklöster in Europa, im Osten und im Heiligen Land sicherte er die Reformbewegung. In Bologna förderte er die Gründung des Klosters Corpus Christi und der Gründung des Pfandhauses. Berichtet werden von ihm viele wunderbare Heilungen.

Markus Fantuzzi starb in Piacenza, wo er Fastenpredigten hielt. Seine Gebeine wurden dort 1527 in die Kirche Santa Maria di Campagna übertragen.

Kanonisation: Der Kult für Markus Fantuzzi wurde 1868 von Papst Pius IX. bestätigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.09.2020

Quellen:
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/49140

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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