Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Anna Mogas Fontcuberta

spanischer Name: María Ana

Gedenktag katholisch: 3. Juli
Fest bei den Missionsfranziskanerinnen der Mutter des Göttlichen Hirten: 6. Oktober
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Madrid: 6. Oktober

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
A: die Begnadete (hebr.)

Ordensgründerin
* 13. Januar 1827 in Corró d'Avall bei Granollers in Spanien
3. Juli 1886 in Fuencarral, heute Stadtteil von Madrid in Spanien


Andachtsbild
Andachtsbild

Maria Anna Mogas Fontcuberta war die dritte Tochter der vier Kinder von Lorenzo Mogas und Magdalena Fontcuberta, die als Bauern arbeiteten und ein kleines Hotel betrieben. Als Maria Anna sieben Jahre alt war, starb ihr Vater, 1840 starb unerwartet auch ihre Mutter; so war sie im Alter von 13 Jahren Vollwaise und kam zu ihrer Taufpatin nach Barcelona, wo sie an der Kirche Santa María aktiv am Gemeindeleben teilnahm. 1848 lernte sie zwei Kapuzinerinnen kennen, deren Einsatz für Arme sieso beeindruckte, dass sie sich dem Orden anschließen wollte, was aber ihr gesitlicher Leiter und ihre Familie ablehnten. Doch am 13. Juni 1850 verlies sie alles, um ihrer Berufung zu folgen, und ging nach Ripoll bei Girona, wo die junge Kapuzinerinnen eine Schule eröffnet hatten. Noch als Novizin wurde sie Leiterin der Gemeinschaft und legte dann auch ihre Gelübde ab.

Diese Gemeinschaft nahm immer mehr junge Menschen auf und weitete sich aus. 1865 kam Maria Ana nach Pozuelo de Alarcon bei Madrid, um eine neue Niederlassung zu eröffnen. 1868 ließ sie sich in Madrid nieder und widmete sich ganz der christlichen Erziehung armer und verlassener Mädchen. 1872 gründete sie nach Auseiandersetzungen in ihrer Gemeinschaft die eigenständige Kongregation der Franciscanas Misioneras de la Madre del Divino Pastor, der Missionsfranziskanerinnen der Mutter des Göttlichen Hirten. Nach der ersten Niederlassung in Fuencarral folgten schnell weitere in Córdoba zur häuslichen Versorgung von Kranken, in Toledo und in anderen Städten. 1878 erlitt Maria Anna einen Schlaganfall, von dem sie sich nie vollständig erholte. 1886 zog sie sich zurück nach Fuencarral, wo man sie eines Morgens tot auffand.

Maria Anna wurde in der Kapelle des Kollegs in Fuencarral bestattet, später wurden ihre Gebeine auf den Friedhof übertragen. Das Generalat der Missionsfranziskanerinnen der Mutter des Göttlichen Hirten ist in Madrid. Der Orden ist heute in Spanien, Portugal und Italien, in Afrika und in Südamerika tätig.

Kanonisation: Maria Anna wurde am 6. Oktober 1996 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.12.2020

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Mar%C3%ADa_Ana_Mogas_Fontcuberta
• https://www.imagomundi.biz/maria-anna-mogas-fontcuberta
• https://anamogas.net/ma-ana-mogas/vida/

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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