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Ökumenisches Heiligenlexikon

Marina von Águas Santas

auch: Pelagia
auch: von Ourense
spanischer Name: Mariña

Gedenktag katholisch: 18. Juli
Übertragung der Gebeine: 15. Juli

Name bedeutet: Frau vom Meer (latein.)

Jungfrau, Märtyrerin
* 119 in Bracara Augusta, heute Braga in Portugal oder in Baiona in Spanien
† 18. Januar 139 in Águas Santas, heute Ortsteil von Póvoa de Lanhoso in Portugal


Marina geweihte Kapelle im Bergdorf Ezkio im Baskenland Marina geweihte Kapelle im Bergdorf Ezkio im Baskenland

Marina war der Überlieferung zufolge eine von neun Töchtern des römischen Statthalters in Galicien und Lusitanien - etwa dem heutigen Portugal -, Lucius Castilius Severus, und seiner Frau Calcia. Weil Calcia fürchtete, ihr Mann könne den reichen Kindersegen als Hinweis auf eheliche Untreue erachten, befahl sie ihrem Diener Sila, die Mädchen in den Fluss Miñor zu werfen. Aber Sila, der heimlich Christ war, übergab die Mädchen mehreren Familien zur Erziehung; sie wurden dann durch Bischof == Ovidius von Braga getauft und im Glauben unterrichtet. Als sie 20 Jahre alt waren, wurden sie als Christinnen entlarvt und vor den Statthalter, ihren Vater, gebracht, der seine Töchter erkannte und sie zum Verzicht auf ihren Glauben aufforderte. Weil sie ablehnten, wurden sie eingekerkert, konnten aber fliehen. Schließlich wurden sie doch durch Kreuzigung getötet an einer Stelle, an der daraufhin eine Quelle entsprang; an dieser Stelle entstand der danach benannte Ort Águas Santas.

Die Legende um Marina ähnelt der der in Portugal auch verehrten Quiteria und manchmal wird sie verwechselt mit Margareta von Antiochien. Marina wird nicht mehr im Martyrologium Romanum verzeichnet, Cäsar Baronius hatte sie in seinem Martyrologium aufgenommen. Ihr sind v. a. in Galicien viele Kirchen geweiht.

Als eine von Marinas Schwestern wird Liberata verehrt. Diese wird oft mit Wilgefortis verwechselt, welche in Spanien und Portugal auch Liberata genannt wird. Liberatas Reliquien wurden am 20. Juli 1515 von Baiona nach Sigüenza übertragen, wo ihr in der Kathedrale eine Kapelle geweiht ist. Da deshalb ihr Festtag der 20. Juli ist - derselbe wie der von Wilgefortis - liegt eine Verwechslung nahe.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.07.2016

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.