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Ökumenisches Heiligenlexikon

Marion von Klot

Gedenktag evangelisch: 22. Mai

Name bedeutet: Koseform für Maria (französisch)

Märtyrerin
* 30 März 1897 auf dem Rittergut Puikeln bei Volmar, heute Valmiera, in Lettland
† 1919 in Riga in Lettland


Anna Margreth Cecil Erika Marion war die Tochter des Gutsherrn Reinhold von Klot. 1903 starb ihr Vater, ihre Mutter Edith geb. Freiin von Wolff zog mit den Kindern nach Riga, wo Marion Gesangsunterricht erhielt und im Kirchenchor der Jakobi-Gemeinde sang; bekannt wurde sie durch das Lied Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl. Sie half im 1. Weltkrieg mit in den Lazaretten. Als die Bolschewiken 1919 das Baltikum besetzten, blieb Marion bei ihrer Großmutter, die nicht mehr fliehen konnte, und wurde bald wie viele andere eingesperrt. Wieder tröstete sie ihre Mitgefangenen durch ihren Gesang, dazu durch Lesungen aus dem Neuen Testament. Nach sechs Wochen Gefangenschaft erschossen die Bolschwiken kurz vor der Erstürmung Rigas durch die Deutschen 36 Gefangene, darunter Marion von Klot.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015

Quellen:
• http://www.glaubenszeugen.de/kalender/k/kalk038.htm
• Heiko Wulfert. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. IV, Herzberg 1992

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.