Ökumenisches Heiligenlexikon

Mutien-Marie Wiaux

Taufname: Louis-Joseph

Gedenktag katholisch: 30. Januar
gebotener Gedenktag bei den Schulbrüdern (de La Salle)

Name bedeutet: M: der Stumme (latein. - französisch)
M: nach Maria
L: berühmter Krieger (althochdt.)
J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Ordensmann
* 20. März 1841 in Mellet in Belgien
30. Januar 1917 in Malonne in Belgien


Louis-Joseph Wiaux war das dritte von sechs Kindern einer tief gläubigen Familie; sein Vater war Schmied. Schon im jugendlichen Alter von 15 Jahren trat er in Namur dem Orden der Brüder der christlichen Schulen bei und nahm den Ordensnamen Mutien-Marie an. Fast 60 Jahre unterrichtete er dann im Kolleg in Malonne als Aushilfslehrer und Organist. Seine Schüler beeindruckte er durch seine Geduld und Frömmigkeit, so dass er den Beinamen der Bruder, der immer betet erhielt. Besonders das Rosenkranzgebet war ihm schon seit seiner Kindheit wichtig. Im 1. Weltkriegs, als er die Besetzung des Schulgebäudes verhindern konnte. Obwohl er nie die Gelegenheit bekam, nach Lourdes zu pilgern, baute er - noch zu Lebzeiten von Bernadette Soubirous zusammen mit seinen Schülern eine Lourdesgrotte im Schulgarten. Ob seiner asketischen Lebensweise zog er sich Asthma und Rheuma zu, lehnte es aber dennoch ab, seine Klosterzelle zu heizen und strab im Kriegswinter.v

Mutien-Marie Wiaux' Grab in der Kapelle in Malonne
Mutien-Marie Wiaux' Grab in der Kapelle in Malonne

Schon kurz nach dem schlichten Begräbnis für Mutien-Marie Wiaux setzten Wallfahrten zu seinem Grab in Malonne ein.

Kanonisation: Mutien-Marie wurde am 30. Oktober 1977 durch Papst Paul VI. selig- und am 10. Dezember 1989 durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.02.2021

Quellen:
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 3. Christiana, Stein am Rhein, 1994
• https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/der-heilige-mutien-marie-wiaux-geduld-und-froemmigkeit-in-person;art4874,215533

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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