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Ökumenisches Heiligenlexikon

Nikon Metanoites

Taufname: Nicetas
deutscher Beiname: der Bußprediger

Gedenktag katholisch: 26. November

Gedenktag orthodox: 26. November

Name bedeutet: Nic: der Siegende (griech.) Nik: der Sieger (griech.)
M: der Büßer (griech.)

Mönch, Einsiedler, Klostergründer
* um 925 in Pontus in der Türkei
† 998 in Sparta in Griechenland


Nicetas, Sohn eines edeln Großgrundbesitzers, floh heimlich ins Kloster Chrysopetros Goldstein an der Grenze zwischen Pontus und Paphlagonien, wo er zwölf Jahre lang ein sehr strenges Leben des Gebets und der Buße führte und den Ordensnamen Nikon erhielt. Aufgrund seiner großen Begabung zu Predigen - seine Worte machten sogar Muslimen großen Eindruck - sandten ihn seine Vorgesetzten zur Verkündigung in den Osten nach Armenien, drei Jahre später kam er nach der Vertreibung der Araber aus Kreta im Jahr 961 auf diese Insel, wo er viele ehemalige Christen, die zum Islam übergetreten waren, zurückgewann und diejenigen, die dem Christentum treu geblieben waren, aber den Kontakt mit der Tradition verloren hatten, wieder im Glauben bestärkte; denn Kirchen und Klöster waren in Verfall geraten. Nach fünf Jahren reiste er weiter nach Euböa, Ägina / Aigina und auf den Peloponnes, wo er die vielen dort ihr Unwesen treibenden Dämonen bekämpfte. Schließlich ließ er sich in einer Höhle nahe Sparta nieder; der Überlieferung zufolge rettete er die Stadt vor der Pest und zog dann in die Stadt, weil ihm so viele Leute zuhören wollten. Im Zentrum von Sparta errichtete er eine Kirche, die Christus dem Erlöser geweiht war. Er heilte Kranke und vollbrachte viele andere Wunder.

Ikone im Lukas-Kloster bei Distomo
Ikone im Lukas-Kloster bei Distomo

An Nikons Kirche in Sparta entstand später auch ein Kloster; dessen HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος”, ”Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Prior / Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. Gregor schrieb 1142 Nikons Lebensgeschichte auf. Während der türkischen Besetzung Griechenlands ab dem 14./15. Jahrhundert wurde Nikon fast vergessen, nur in Sparta wurde sein Andenken noch gepflegt. Nach der griechischen Revolution im Jahr 1821 verfasste Pater Daniel Georgopoulos ein TroparionAls Troparion wird in der der orthodoxen Liturgie ein kurzer Gesang bezeichnet, der meist nur aus einer Strophe (Stanze) besteht. Im Troparion wird häufig des Heilsereignisses oder des Heiligen gedacht, der an diesem Tag im Kirchenjahr im Mittelpunkt steht; die Troparien wechseln also jeden Tag. auf Nikon. 1893 wurde er als Schutzpatron der Diözese Monemvasia-Sparta anerkannt und die Kathedrale von Sparta ihm geweiht.

Patron von Sparta, der Halbinsel Mani, der Diözese Monemvasia-Sparta

Martyrologium Romanum Flori-Legium

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.12.2018

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://oca.org/saints/lives/2018/11/26/103800-venerable-nikon-metanoeite-the-preacher-of-repentance
• https://en.wikipedia.org/wiki/Nikon_the_Metanoeite

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.