Ökumenisches Heiligenlexikon

Philippa von Chante-Milan

französischer Name: Philippe

Gedenktag katholisch: 15. Oktober

Name bedeutet: die Pferdefreundin (griech. - latein.)

Jungfrau
* auf der Burg Montessus in Changy bei Charolles in Frankreich
15. Oktober 1451 in Vienne in Frankreich


Philippa, Tochter von Jean de Chante-Milan und Jeanne de Vernay, verlor kurz nach ihrer Geburt ihren Vater; die nun fast mittellose Mutter musste mit ihrer Tochter zu ihrer Schwester ziehen. Als Philippa 15 Jahre alt war, starb auch ihre Mutter; Philippa ging nach La Rochette - das heutige Valgelon-La Rochette - bei Chambéry, lehnte mehrere ihr angetragene vorteilhafte Heiratskandidaten ab und gelobte nach einer Wallfahrt zu Maria nach Puy - dem heutigen Puy-en-Velay - im Alter von 20 Jahren Jungfräulichkeit. Sie begab sich nach Vienne in den Dienst einer vornehmen Dame und lebte asketisch mit Werken der Nächstenliebe. 1450 unternahm sie zu Fuß eine Wallfahrt nach Rom. Ein Jahr später starb sie an der Pest.

Philippa wurde in der Kathedrale Saint-Maurice in Vienne vor der Liebfrauenkapelle, in der sie zu Lebzeiten so viele inbrünstige Gebete verrichtet hatte, bestattet. Am Grab ereigneten sich bald schon viele Wunder, 57 davon sind dokumentiert. Ihre Lebensbeschreibung wurde von einem Zeitgenossen verfasst.

Kanonisation: Philippas Verehrung wurde 1625 durch Papst Urban VIII. anerkannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.11.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• Jean-Baptiste Drouet de Maupertuy: L'Histoire de la sainte Eglise de Vienne. Jean Certe, Lyon 1708, S. 263 - 266

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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