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Ökumenisches Heiligenlexikon

Sabinus von Piacenza

italienischer Name: Savino

Gedenktag katholisch: 11. Dezember
Niederlegung der Gebeine: 17. Januar
Todestag: 3. Dezember

Name bedeutet: aus dem Stamm der Sabiner stammend (latein.)

Bischof von Piacenza
* in Italien
† nach 393 in Piacenza in Italien


Sabinus war Diakon in Mailand, hoch geschätzer Freund und Mitarbeiter von Ambrosius, dessen Schriften er vor ihrer Veröffentlichung gegengelesen hat. Sechs Briefe von Ambrosius an ihn sind erhalten. Sabinus brachte er die Sendschreiben der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Rom 372 nach Antiochia - dem heutigen Antakya in der Türkei. 375/376 wurde Sabinus Bischof von Piacenza. Wie sein Freund Ambrosius setzte er sich beim Konzil von Aquileia 381 ein für die Durchsetzung der Beschlüsse des 1. Konzils von Nicäa und teilte Ambrosius' Begeisterung für den Jungfrauenstand. In Piacenza erbaute er die den Aposteln geweihte Kirche.

Sabinus wurde in der von ihm erbauten Kirche bestattet, seit dem 8. Jahrhundert ist sie ihm geweiht.

Martyrologium Romanum Flori-Legium





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.12.2016

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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