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Ökumenisches Heiligenlexikon

Speosippus und Gefährten

Gedenktag katholisch: 17. Januar
Übertragung der Gebeine nach Ellwangen: 19. Januar
in Langres: Auffindung der Gebeine: 18. September

Gedenktag orthodox: 16. Januar, 17. Januar

Gedenktag armenisch: 26. Januar

Name bedeutet: S: der Hoffnung Transportierende (latein.)
E: der Arbeit Transportiernde (latein.)
M: der Süßigkeit Transportierende (latein.)
L: die Herrschaftliche (latein.)

Märtyrer
† im 1., 2. oder 3. Jahrhundert in Kappadokien in der heutigen Türkei


Speosippus, Eleosippus (Elasippus) und Meleosippus (Melasippus), waren der Überlieferung nach Drillinge. Sie wurden früh Waisen, von ihrer Großmutter Leonilla erzogen und von Beruf Pferdezüchter und Zureiter auf einem kaiserlichen Hofgut. Zusammen mit ihrer Großmutter erlitten sie - möglicherweise unter Kaiser Marc Aurel - den Märtyrertod um ihres Glaubens willen zusammen mit Jonilla (Jovilla, Neonilla), die angesichts ihres Martyriums bekehrt wurde und den beiden ebenso durch das Zeugnis ihres Leidens zu Christen gewordenen Notaren Neon und Turbon.

Fresko: Die 16 Ellwanger Stiftsheiligen, deren Reliquien durch Bischof Erlolf, dem Bruder von Herulf von Langres, nach Ellwangen kamen: Ellwanger Stiftsheiligen Sulpicius und Servilianus, Euphrosyna, Flavia Domitilla, Theodora, Quartus und Quintus, Benignus von Dijon, Speosippus, Eleosippus, Meleosippus, Leonilla, Jonilla, Neon und Turbon (von oben links nach unten rechts), um 1505, davor der Kopf vom Epitaph des 1584 gestorbenen Fürstpropstes Christoph von Freyberg-Eisenberg, in der Stiftskirche St. Vitus in Ellwangen
Fresko: Die 16 Ellwanger Stiftsheiligen, deren Reliquien durch Bischof Erlolf, dem Bruder von Herulf von Langres, nach Ellwangen kamen: Sulpicius und Servilianus, Euphrosyna, Flavia Domitilla, Theodora, Quartus und Quintus, Benignus von Dijon, Speosippus, Eleosippus, Meleosippus, Leonilla, Jonilla, Neon und Turbon, um 1505, davor der Kopf vom Epitaph des 1584 gestorbenen Fürstpropstes Christoph von Freyberg-Eisenberg, in der Stiftskirche St. Vitus in Ellwangen

Die Verehrung der Drillinge und ihrer Gefährten war in Kleinasien weit verbreitet. Im 5. Jahrhundert kam der Kult auch nach Gallien, Reliquien kamen um 490 in die Kathedrale Saint-Mammès nach Langres in Frankreich. Seit dem 6. Jahrhundert wurde ihr Leiden durch Bischof Warnaharius in der Legendenbildung nach Langres verlegt. Seit dem 6. Jh. gibt die lateinische. Tradition, insbesondere der Hagiograph Warnaharius, die Drillinge als Märtyrer von Langres in Frankreich aus. Reliquien werden in ihrem angeblichen Grab in Saints-Geosmes bei Langres, dazu seit dem 8. Jahrhundert nach der Überführung durch Klostergründer Herulf von Langres im Vitusstift in Ellwangen und nach der Übergabe eines Teiles dieser Gebeine auf Bitten des Abtes Ramwolt im Kloster St. Emmeram in Regensburg verehrt.

Am Gedenktag von Eleusippus, Meleusippus und Speusippus entstand im Frühmittelalter in Ellwangen der Kalte Markt mit einer Segnung von Pferden; der Markt findet bis heute jedes Jahr in der zweiten Januarwoche statt.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2018

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000
• http://geschichte-ellwangen.eu/Lexikon/heiligeauslangres.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.