Ökumenisches Heiligenlexikon

Vinzenz von Agen

auch: Vinzenz Martyr, der Märtyrer

Gedenktag katholisch: 9. Juni

Name bedeutet: der Siegende (latein.)

Diakon, Märtyrer
um 300 in Agen in Frankreich


Vinzenz von Agen wurde der Überlieferung nach zum Märtyrer, weil er den heidnischen Sonnenkult störte: Mitten in der Zeremonie machte er das Kreuzzeichen und brachte damit das Feuer zum Erlöschen. Er wurde verhaftet, bekannte sich als Christ, wurde misshandelt und schließlich enthauptet. Christen bestatteten seinen Leichnam.

Etwa 150 Jahre später wurde sein Körper demnach unverwest aufgefunden und feierlich beigesetzt.

Die um 550 entstandene Leidensgeschichte berief sich auf mündliche Tradition. Gregor von Tours erzählte ausführlich, wie er eine Vinenz geweihte Basilika vor der Profanierung geschützt habe. Venantius Fortunatus kannte Reliquien beim Castrom Pompeiacum - wohl dem heutigen Pompiey im Département Loire-et-Garonne. Reliquien von Vinzenz wurden im 9. Jahrhundert in die Kirche Sainte-Foy in Agen und später in die Abtei von Conques bei Rodez gebracht, weitere Reliquien liegen in der Marienkirche in Berlin-Spandau.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.11.2014

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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