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Ökumenisches Heiligenlexikon

Arianz bei Nazianz
- das Klostertal bei Güzelyurt


Das Landgut Arianz bei Nazianz, zeitweise Wohnsitz der Familie von Gregor von Nazianz dem Älteren und seiner Frau Nona und Geburtsort ihrer Söhne Gregor von Nazianz „dem Jüngeren” und Cäsarius von Nazianz, wird in der Literatur häufig als der Ort Sivrihisar identifiziert - das aber ist wohl nicht haltbar!

Sivrihisar liegt hoch in den Bergen auf einer Höhe von 1760 Metern ü. d. M. neben dem gleichnamigen Gebirgspass und direkt unter dem Hasan Dağı, auf dessen Gipfel sich die Ruine einer ehemaligen Kirche erhebt. Diese Höhe - das ist kein Platz für ein Landgut, auf dem die Familie sich oft aufhielt - alle Kinder wurden hier geboren. Hier hat es im Winter meterhohen Schnee, auch im Sommer ist das Klima rauh und die Vegetation spärlich. Arianz ist deshalb
● das nahegelegene Klostertal
● oder möglicherweise der heutige Ort Demirci.


Das Klostertal war schon früh ein Zentrum des Christentums.

Am Eingang zum „Klostertal” von Norden her war eine kleine unterirdische Stadt
Am Eingang zum Klostertal von Norden her war eine kleine unterirdische Stadt

Bis 1923 hieß der Ort Morphou / Gelveri und war von Griechen besiedelt. Im Rahmen des griechisch-türkischen Bevölkerungsaustauschs wurden die griechischen Bewohner aus- und türkische Familien aus Griechland angesiedelt; diese gaben dem Ort den Namen Güzelyurt, Schöne Heimat.


In der ehemaligen Kirche wurden viele Schriften von Gregor aufbewahrt.

Im Innern der Kirche sind Weihwasserbecken und Sakramentshäuschen erhalten, die reichhaltigen Fresken wurden übertüncht
Im Innern der Kirche sind Weihwasserbecken und Sakramentshäuschen erhalten, die reichhaltigen Fresken wurden übertüncht
Das Innere der Sivişli-Kirche
Das Innere der Sivişli-Kirche




Das Klostertal kann täglich ab 9 Uhr besichtigt werden; der Eintritt beträgt 2,50 €. (2013)

fotografiert am 19. Juni 2012

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
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