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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

24. September

1. † an einem 24. September im 2. Jahrhundert entschlief in Mailand, der heilige Anatolios, der als erster Bischof von Mailand gilt.

2. † an einem 24. September um 178, wurden zu Märtyrern im Gebiet von Saulieux bei Autun, der heilige Priester Andochius, Saint Andoche, und seine Gefährten Thyrsus und Felix, die vom heiligen Polykarp (23. Februar 155/1) aus Smyrna nach Gallien und von Irenäus (28. Juni um 202/1) als Glaubensboten in die Gegend um Autun gesandt worden waren. Thyrsus kommt vom Θυρσος, dem Thyrsos-Stab des griechischen Gottes Dionysos, ein Prozessionsstab, mit Efeu und Weinlaub umwunden.

3. † an einem 24. September im 5. Jahrhundert entschlief in Clermont in der Auvergne, der heilige Bischof Rusticus, der als eifriger Priester stadtbekannt, die Wahl zum Bischof zur Freude der Bevölkerung angenommen hat.

4. † an einem 24. September nach 528, entschlief in Lyon, der heilige Bischof Lupus, Saint Loup, der vorher als Einsiedler gelebt hatte.

5. † am Samstag, dem 24. September 1043, entschlief in Marseille, der heilige Mönch Isarnus, Saint Isarne, gebürtig aus Toulouse, der ins Kloster Saint Victor in Marseille eintrat, als die Mönche dort nach der Regel des heiligen Joannes Cassianus (23. Juli um 435/5) lebten, der das Kloster persönlich gegründet hatte. Isarnus reformierte das Klosterleben, errichtete eine neue große Kirche, die von Papst Benedikt IX. eingeweiht wurde, und begab sich zu den Mauren in Spanien, um die von Sarazenen aus der Klosterinsel Lérins verschleppten Mönche freizukaufen.

6. † am Donnerstag, dem 24. September 1046, wurden in Ofen in Pannonien, heute Buda in Ungarn, für Christus ermordet, der heilige Abt und Bischof Gerardus Sagredo, ein Venezianer, Mönch und Abt im Benediktinerkloster auf de Insel San Giorgio, der, als Heiliglandpilger unterwegs, schon in Ungarn die fromme Reise abbrechen musste, denn, auf Bitten des heiligen Königs Stephan I. (15. August 1038/7), wurde er der Erzieher seines Sohnes Emerich, Imre (4. November 1031/8), zog sich aber 1023 zurück in das Benediktiner-Stift Bakony-Beel; 1030 wurde er der erste Bischof von Csanád. Nach dem Tod des Königs 1038 und 1045 der Flucht der Königin hatte die heidnische Partei in Ungarn gewaltsam viel Macht an sich gerissen. Bei einem Aufstand im Jahr 1046, er war unterwegs mit zwei weiteren Bischöfen, um die Gläubigen im Glauben zu stärken, wurden sie auf einem Hügel bei Ofen von Heiden überfallen, mit Lanzen durchbohrt und von einem Steilufer in die Donau geworfen, in der sie ertranken. Der Hügel wird nach ihm Gerhardsberg genannt. Im Jahr 1083 hat König Ladislaus I. (30. Juni 1095/7) seine Gebeine erhoben und ihn so heilig erklärt; das Gleiche tat er im selben Jahr mit den Reliquien Stephan I. und Emerichs.

7. † am Montag, dem 24. September 1341, entschlief in Gerona, der heilige Priester Dalmatius Moner aus dem Predigerorden, der auffiel durch seine Liebe zur Einsamkeit und zur Stille.

8. † am Sonntag, dem 24. September 1589, wurden in York gehenkt, ausgewaidet und gevierteilt
• der selige Priester und Märtyrer William Spenser, 34 J., der in Reims die Priesterweihe empfing und, nach England zurückgekehrt, nach fünf Jahren seines Dienstes enttarnt und aufgegriffen, verurteilt und hingerichtet wurde, und
• der selige Märtyrer Robert Hardesty, der Spenser in sein Haus aufgenommen hatte und mit diesem verhaftet, verurteilt und hingerichtet wurde.
Siehe auch 12. Februar, 8/32 - 33.

9. † am Donnerstag, dem 24. September 1637, wurde in Nagasaki umgebracht, der heilige Priester Antonio Gonzales aus dem Predigerorden, fünf Tage vor seinen Gefährten Lorenzo Ruiz und den anderen (29. September 1637/13).
Siehe auch 28. September, 13/11.

10. † am Mittwoch, dem 24. September 1721, entschlief in Septempede, San Severino Marche, der heilige Priester Pacifico de San Severino aus dem Minderbrüderorden, der weithin berühmt war wegen seiner Bußgesinnung, Liebe zu Einsamkeit und seines Betens vor dem Allerheiligsten Sakrament.

11. † am Mittwoch, dem 24. September 1862, entschlief in Lavant, Maribor in Slowenien, der selige Bischof Anton Martin Slomsek, der nach Kräften sich einsetzte für die christliche Familie, die Bildung des Klerus und für die Einheit der Kirche.

12. † am Freitag, dem 24. September 1926, entschlief in Centocelle bei Rom, die selige Äbtissin Colomba, Joanna Matylda Gabriel, 68 J., geboren in Stanislawaw in Polen in einer vornehmen Familie, die eine hervorragende Bildung erhielt, in ihrer Heimatstadt und dann in Lemberg, Lwow. Sie wurde Lehrerin und trat dann in Lemberg bei den Schul-Benediktinerinnen ein, bei denen sie 24-jährig ihre Professgelübde ablegte. Nach Schwierigkeiten verließ sie im Jahr 1900 dieses Kloster und trat in das Kloster Subiaco bei Rom ein, verließ es aber nach zwei Jahren und widmete sich in Rom der Kinderkatechese in der Pfarrei Testaccio e Prati und war in sozialer Fürsorge sehr aktiv. Sie gründete eine Gemeinschaft, die sich Benedittine di Caritá nannte und sich der verwahrlosten Jugend annahm, außerdem gründete sie die Casa Famiglia für arme Arbeiterkinder. Ihre Mitarbeiterin Placida Oldoini führte ihr Werk nach ihrem Tod weiter; 1970 hatte es 118 Häuser über ganz Italien verstreut.

13. † am Donnerstag, dem 24. September 1936, wurde im Dorf Abalat de la Ribera, Sueca, der selige Priester und Märtyrer José Ramon Pasqal Ferrer Botella, 42 J., KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. in seinem Heimatort Algemesi, an der Pfarrkirche San Vincente, der dort Vereine zur Glaubensvertiefung und zur Erholung gründete.
Siehe auch 29. Dezember, 11/140.

14. † am selben Tag, wurde in Rotglá y Corbera umgebracht, der selige Priester und Märtyrer José Maria Ferrándiz Hernández, 57 J., zum Priester geweiht 1904, zuletzt Erzpriester in Alcoi.
Siehe auch 29. Dezember, 11/141.

15. † am selben Tag, wurde in der Stadt L’Ollería ermordet, die selige Jungfrau und Märtyrin Encarnación Gil Valls, 48 J., Volksschullehrerin und Mitarbeiterin in der Katholischen Aktion.
Siehe auch 29. Dezember, 11/142.

16. † am selben Tag, wurde am Ortsausgang von Alzira erschossen, der selige Märtyrer José Ramon Ferragud Girbés, 49 J., Familienvater von acht Kindern, Mitbegründer der Katholischen Gewerkschaft, Sindicato Obrero Católico, der am 28. Juli verhaftet und eingekerkert, nach langen Folterungen plötzlich erschossen wurde. Seine Überreste wurden in der Krypta der Kirche Cristo del Calvario beigesetzt.
Siehe auch 29. Dezember, 11/143


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 13.08.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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