Doetval
auch: Dwentval, Dozhwal, Madoc
Gedenktag katholisch: 22. Januar
Name bedeutet: ?
Doetval war der Sohn von König Judaël von Dumnonia - etwa den heutigen Grafschaften Devonshire, Somerset und Cornwall in England entsprechend - und dessen Frau Pritelle, die um 590 geheiratet hatten und 16 Söhne sowie 6 Töchter bekamen, darunter der Nachfolger als König Judicaël II., der berühmte Einsiedler Jodokus, der Abt Winnoc, die Mönche Ingenoc und Eumaël (Quadanoc) sowie == Solomon (Gozel), dazu die Mädchen Eurelia und Onenn. Doetval, Eumael und Ingenoc folgten ihrem älteren Buder Jodokus zu Fuß und kamen ins um 649 gegründete damalige Kloster Sithiu im heutigen Saint-Omer bei Calais. Abt Bertin beauftragte die drei Brüder mit der Missionsarbeit in der Gegend. So waren sie etwa von 660 bis 680 unterwegs, bis sie sich an der Stelle des später nach Winnoc benannten Klosters - an der Stelle des heutigen Ärztehauses - in Wormhout auf Land, das ihnen der bekehrte Heremar aus Dankbarkeit geschenkt hatte, als Einsiedler niederließen und dann das Kloster gründeten.
Das damalige Kloster in Wormhout wurde 881 von
den Normannen völlig zerstört und dshalb um 900 unter Balduin II. dem Kahlen
, dem Grafen von
Flandern, nach
Bergues-Saint-Winoc - heute Bergues - bei Dunkerque
verlegt.
Im 11. Jahrhundert wurde das Kloster Sithiu nach Abt Bertin in Saint-Bertin umbenannt. Im 12. Jahrhundert wurde es dem Verband der Benediktinerklöster von Cluny angegliedert und reformiertDie Reformen von Cluny gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Cluny in Burgund. Ziel war die strenge Beachtung der Benediktinerregel und Vertiefung der Frömmigkeit des einzelnen Mönches sowie eine neue Gewissenhaftigkeit bei der Feier des täglichen Gottesdienstes. Die Klosterwirtschaft sollte selbständig zum Erhalt des Klosters dienen können und die Klöster aus dem Herrschaftsanspruch der weltlichen Herren aber auch der Bischöfe herausgenommen und direkt dem Schutz des Papstes unterstellt werden.. Im Mittelalter stand es in hoher Blüte, seine Kirche war ein herausragendes Bauwerk der Gotik des 14. Jahrhunderts. 1791 wurde das Kloster in der Französischen Revolution aufgelöst und verfiel, die Steine wurden zum Bau des Rathauses verwendet. Heute sind Mauerreste erhalten und der Grundriss der Klosterkirche ist im Boden markiert. Das
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 07.06.2026
Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Saint_Doetval - abgerufen am 17.07.2023
• Malo-Joseph de Garaby: Vie des bienheureux et des saints de Bretagne, pour tous les jours de l'année. L. Prud'homme,
Saint-Brieuc 1839
• https://nominis.cef.fr/contenus/ingenocdoetvaleumael.pdf - abgerufen am 17.07.2023
• https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Dumnonia - abgerufen am 17.07.2023
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Wormhout#Personnalit%C3%A9s_li%C3%A9es_%C3%A0_la_commune - abgerufen am 07.06.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.