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Ökumenisches Heiligenlexikon

Winnoc von Wormhout

auch: Winoc, Winoch, Gwenneg, Pinnock
auch: von Bergues

Gedenktag katholisch: 6. November
Erhebung der Gebeine: 20. Februar
Übertragung der Gebeine: 18. September

Name bedeutet: der kleine Weiße (bretonisch)

Klostergründer und erster Abt in Wormhout
* um 645 in Dol-de-Bretagne in der Bretagne in Frankreich
† um 6. November 716/717 in Wormhout bei Dunkerque / Dünkirchen in Frankreich


Türblatt aus der Klostermühle in Pforzen, heute im Stadtmuseum in Kaufbeuren
Türblatt aus der Klostermühle in Pforzen, heute im Stadtmuseum in Kaufbeuren

Winnoc war der Überlieferung zufolge Sohn des Königs == Judaël von Domnonia - dem heutigen Devonshire - und Bruder von König == Judicaël (Gicquel), dem berühmte Einsiedler Jodokus, == Eumaël (Quadanoc), == Ingenoc (Indgaznog), == Solomon (Gozel) und Doetval, der vor den eindringenden Sachsen in die Bretagne geflohen war. Schon als Jüngling führte er ein sehr frommes Leben. Er wurde Mönch in Sithiu - dem heutigen St-Omer bei Calais - unter Abt Bertin. Als Bertin von dem Edelmann Heremar ein Stück Land an der Stelle des heutigen Wormhout zur Errichtung eines neuen Klosters geschenkt wurde, schickte er Winnoc zusammen mit seinen ihn begleitenden Brüdern Eumaël, Ingenoc und Doetval dorhin, um das Kloster zu gründen. Das Kloster wurde Martin geweiht, nebenan wurde ein Spital errichtet. Winnoc und seine Mönche wirkten dann als Glaubensboten in der Gegend. Gerühmt wird, dass Winnoc sich auch für niedrigste Arbeiten nicht zu schade war und seine Gabe, schon zu Lebzeiten Wunder zu wirken; so habe sich eine Handmühle von selbst bewegt und Korn gemahlen für die Mönche und die Armen, während er im Gebet versunken war. Ein andermal spickte ein Mönch durch die Ritze der Tür um zu sehen, wir der schon alte Winnoc so hart arbeiten konnte; der Neugierige wurde mit Blindheit gestraft, aber von Winnoc geheilt.

Auch an Winnocs Grab geschahen zahlreiche Wunder, die von dem Mönch Drogo aufgezeichnet wurden. Der Mönch Bertin verfasste im 9. Jahrhundert oder früher die erste Lebensgeschichte von Winnoc. Das Kloster wurde um 900 unter Balduin II. dem Kahlen, Graf von Flandern, wegen des Normannen-Einfalls nach Bergues-Saint-Winoc verlegt, wohin Balduin IV. 1024 Winnocs Reliquien übertragen ließ.

Attribute: als Prinz, der ins Kloster aufgenommen wird
Patron der Müller und zur Verscheuchung von Krähen

Catholic Encyclopedia

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.01.2017

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• http://catholicsaints.info/saint-winnoc-of-wormhoult/
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Winoc_de_Bergues
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Bergues#Antiquit.C3.A9

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.