Fulcold von Bern
auch: Folcold, Volkhold
Gedenktag katholisch: 12. April
Name bedeutet: der im Volk Waltende (althochdt.)
Fulcold, Graf von Teisterband - der Gegend um Tiel bei Arnheim - wurde der Überlieferung zufolge in einer Schlacht heftig bedrängt und gelobte dabei, ein Kloster zu errichten, falls er überlebe. Jedenfalls stiftete er nahe seiner Burg Nederhemert in Bern 1132 das damalige Kloster Maria Berne, das zunächst von Augustiner-Chorherren besiedelt wurde. Weil er über deren Disziplinlosigkeit unzufrieden war, schickte er sie zurück und holte 1134 Prämonstratenser aus dem nahen damaligen Kloster Marienwaerd in sein Kloster und trat dann selbst als Laienbruder in diesen Orden ein, während seine Frau Bessela in das zwischen der Maas und der Waal nahe Dordrecht gelegene damalige Kloster Werten der Prämonstratenserinnen eintrat.
Das Schloss Nederhemert bei Bern wurde im 13. Jahrhundert an der Stelle einer ältern Burg erbaut. Seit 1957 ist es Staatsbesitz und an eine Firma vermietet. Das Kloster in Bern wurde 1572 von den reformierten Geusen geplündert und 1579 bei der Besatzung durch die spanische Armee im 80-jährigen Krieg niedergebrannt, die Mönche hielten sich nun verstreut in manchen Pfarreien auf. 1629 konnten sie sich im damaligen Schloss in Heeswijk - einem Ortsteil von Bernheze bei 's-Hertogenbosch - niederlasen und das Schloss zum heutigen Kloster ausbauen; nach der Französischen Revolution gab es aber auch dort zwischen 1797 und 1857 praktisch kein Klosterleben, damals lebten die Mönche wieder in verschiedenen Pfarrhäusern.
Die
Kirche des Klosters in Bernheze ist täglich
von 7 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. (2026)
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 14.07.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://en.wikipedia.org/wiki/Berne_Abbey - abgerufen am 14.07.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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