Hugo II. von Grenoble
französischer Name: Hugues
Gedenktag katholisch: 1. April
Name bedeutet: der Denker (althochdt.)
Hugo war Kartäusermönch in der 1084 gegründeten Grande Chartreuse bei Grenoble. Er wurde schon zu dessen Lebzeiten zum Nachfolger des senilen und kranken Hugo als Bischof von Grenoble bestimmt und 1132 nach Hugos Tod in das Amt eingesetzt. Er verfasste Hugos Lebensgeschichte und setzte 1135/1136 die Regel der Augustiner in seiner Diözese und auch an der Kathedrale durch.
1148 wurde Hugo durch Papst Eugen III. zum Erzbischof von Vienne ernannt, wo er die Regel der Augustiner in den Klöstern seiner seiner Diözese und an seiner Kathedrale durchsetzte. Er war zugleich Abt des damaligen Klosters Saint-Barnard von Augustiner-Chorherren in Romans - dem heutigen Romans-sur-Isère; seit 1025 war dieses Amt mit dem des Erzbischofs von Vienne vereint. Als er Reformen durchsetzen vwollte, beschwerten sich seine Kritiker beim Papst, der Hugo aufforderte, Ungerechtigkeiten gegenüber den Mönchen von Cluny und Clairvaux zu beenden. Nach dem Vorbild seines Vorgängers Hugo trat Hugo 1154 zurück und verbrachte seine letzten Monate in der Katause Sainte-Marie de Portes nahe Bénonces.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 19.01.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Hugues_(archev%C3%AAque_de_Vienne) - abgerufen am 19.01.2026
• https://en.wikipedia.org/wiki/Collegiate_Church_of_Saint-Barnard - abgerufen am 19.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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