Maria Ignazia Isacchi
Taufname: Angela Caterina
Gedenktag katholisch: 19. August
Name bedeutet: die Feurige (latein.)
Angela Caterina wurde als zehntes von elf Kindern von Giovanni Isacchi und Oliva geb. Sigoli geboren; ihr älterer Bruder
Luigi wurde Pfarrer. Ab 1874 besuchte sie das Kolleg
der Suore Orsoline di San Girolamo in Somasca
, der Ursulinen des heiligen
Hieronymus in Somasca
in Vercurago bei Lecco, trat 1879 mit dem
Ordensnamen Maria Ignazia in dieses Institut ein und wurde 1889 Generalvikarin und Novizenmeisterin dieser Kongregation.
Nachdem die Adlige Bianca Liberati Stanga aus dem Ort Gazzuolo bei Mantua den Bischof von
Bergamo um einige Nonnen gebeten hatte, die in
ihrer Gemeinde eine private Schule eröffnen sollten, folgte Ignazia mit sechs Mitschwestern diesem Ruf. Sie gründeten
1893 die Kongregation der Suore orsoline del Sacro Cuore di Gesù
, die Ursulinen
vom Heiligsten Herzen Jesu
und eröffneten im
Haus der adeligen Dame in Gazzuolo eine Schule und
ihr Mutterhaus im benachbarten Campitello. 1893
wurde das neue Institut zu einer Kongregation diözesanen Rechts erhoben. Weil sie zudem einen Kindergarten, eine Sonntagsschule
und eine Abendschule für Arbeiterinnen einrichteten, kam es zum Zerwürfnis mit der Gönnerin; 1917 musste das
Mutterhaus nach Asola bei Mantua verlegt werden.
Das Amt als Generaloberin musste Ignazi 1924 krankheitshalber niederlegen.
Ignazias Grab ist im Mutterhaus in Asola.
Die Ursulinen vom Heiligsten Herzen
Jesu
sind in Italien in der Pfarrseelsorge, in Schulen und Krankenhäusern tätig und haben vier Missionsstationen in
Burundi in Afrika.
Kanonisation:
Ignazia Isacchi wurde am 10. Oktober 2026 von Papst Papst Leo XIV. seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 28.10.2026
Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Ignazia_Isacchi - abgerufen am 28.10.2026
• https://www.die-tagespost.de/kirche/heilige/die-selige-ignazia-isacchi-art-279429 - abgerufen am 28.10.2026
• https://www.orsolinedelsacrocuoredigesu.it/it/chi-siamo/cenni-storici - abgerufen am 28.10.2026
• https://it.wikipedia.org/wiki/Suore_orsoline_del_Sacro_Cuore_di_Ges%C3%B9 - abgerufen am 28.10.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.