Ökumenisches Heiligenlexikon

Johanna de Lambertini

italienischer Name: Giovanna

1 Gedenktag katholisch: 12. April

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Nonne
* in Poggio Renatico bei Ferrara in Italien
1476 in Bologna in Italien


Johanna, Tochter des adeligen Rinaldo im Kastell Lambertini, trat 1433 in Ferrara ins damalige Kloster an der Kirche Corpus Domini der Klarissen ein, das aus einer schon seit 1406 bestehenden Frauengemeinschaft hervorgegangen war. Nachdem diese durch den Tod der Gründerin in eine Krise geraten war und sich aufhelöst hatte, hatte Katharina von Bologna 1431 in Ferrara dieses Klarissenkloster Corpus Domini, Leib des Herrn, gegründet. Als Katharina 1456 nach Bologna ging und dort das Kloster Corpus Domini gründete, wurde sie von Johanna begleidet, die dort dann als Priorin wirkte. Wegen ihres ausgeprägten Gehorsams und ihrer Liebe gegen Jedermann genoss sie allgemeine Verehrung und hatte im Volk schon zu Lebzeiten den Namen einer Seligen.

Johanna wurde neben Katharina von Bologna im Kloster Corpus Domini in Bologna bestattet. Ihr Leib, der später ausgegraben wurde, sei unverwest gewesen und habe lieblich geduftet. De Nachrichten über Johanna stammen aus der Lebensgeschichte von Katharina.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.07.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://it.wikipedia.org/wiki/Castello_Lambertini - abgerufen am 14.07.2026
• https://www.inferrara.it/p/95/scopri-ferrara/arte-e-cultura/monastero-del-corpus-domini - abgerufen am 14.07.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.