Maria Teresa Casini
Taufname: Teresa Maria Adelaide Lutgarda
Gedenktag katholisch: 3. April
Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
T: von der Insel Thera (der heutigen Insel Santorin) stammend (griech.)
Maria Teresa Casini war das erste Kind von Tommaso Casini und Melania geb. Rayner und wurde in der
Kathedrale in Frascati bei Rom getauft. Als sie
zehn Jahre alt war, starb ihr Vater und ihre Mutter zog mit ihr zu den Großeltern nach
Grottaferrata bei Rom.
1875 besuchte sie das Kolleg an der Kirche Santa Rufina
e Seconda der Ursulinen in Rom, musste dieses aber schon bald aus gesundheitlichen
Gründen wieder verlassen und zur Familie zurückkehren. Im Alter von 18 Jahren wählte sie den
Basilianermönch Arsenio Pellegrini aus dem
Kloster Santa Maria in Grottaferrata zu ihrem
geistlichen Begleiter. 1886 trat sie ein in das Kloster der Klarissen von
der Allerheiligsten Empfängnis
in Albano bei Rom - damals aufgrund der antkirchlichen
Maßnahmen von König Vittorio Emanuele II. untergebracht im
Päpstlichen Palast in Castel Gandolfo -, musste das
Kloster jedoch nach zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen. 1881 gründete sie in
Grottaferrata die Kongregation der Oblate del
Sacro Cuore di Gesù
, der Oblaten vom Heiligsten Herzen Jesu
- zunächst
als Institut von Klausurschwestern zur Sühne vor dem Allerheiligsten SakramentDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.,
später dann auch mit aktiven Apostolat tätig, um Priester und Gemeindemitglieder zu unterstützen. So entstanden auch die
Piccoli Amici di Gesù
, die Kleinen Freunde Jesu
für die Erziehung
junger Frauen und der Unterstützung von Ausbildungsstätten für Priester. 1930 zog Maria Teresa sich endgültig nach Grottaferrata
zurück, wo sie nach mehrjähriger schmerzhafter Lähmung starb.
Kanonisation:
Maria Teresa Casini wurde am 31. Oktober 2015 in
Frascati durch Kardinal Angelo Amato im Auftrag
von Papst Franziskus seliggesprochen.
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Demetria von Rom
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 28.01.2026
Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Teresa_Casini - abgerufen am 28.01.2026
• https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Teresa_Casini - abgerufen am 28.01.2026
• https://www.causesanti.va/it/santi-e-beati/maria-teresa-casini.html - abgerufen am 28.01.2026
• http://www2.clarissealbano.it/monastero-2 - abgerufen am 28.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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