Petrus Cantor
französischer Name: Pierre
Gedenktag katholisch: 23. September
Name bedeutet: der Fels (griech. - latein.)
Petrus war Kantor an der Kathedrale Notre-Dame in Paris, dann Professor an der bedeutenden Klosterschule an der Abtei St. Martin - an der Stelle des heutigen Rathauses - in Tournai. 1191 wurde er Bischof von Tournai und 1196 Bischof von Paris. In beiden Fällen wurde Petrus nicht durch den Papst bestätigt 1, aber er erhielt aber die Würde eines Dekans an der Kathedrale seiner Heimatstadt Reims. Auf der Reise dorthin starb Petrus im Kloster Notre-Dame der Zisterzienser in Longpont; nach mancher Überlieferung war er kurz zuvor Novize dieses Ordens geworden.
Das Kloster Longpont wurde in der Französischen Revolution aufgehoben und 1793 zerstört; die Ruinen wurden 1804 verkauft, sind in Privatbesitz und werden vom Besitzer erhalten.
1 ▲ In den Bischofslisten von Tournai und Paris ist Petrus deshalb nicht verzeichnet.
Die
Kathedrale Notre-Dame in Paris ist täglich von
7 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Um die lange Wartezeit zu verkürzen, empfiehlt sich dringend einige Stunden
zuvor eine Reservierung auf der Internetseite. (2026)
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
John Paslew Gefährten
Jolanda von Marienthal
Lauduin
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 01.05.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• Martyrologium Sancrucense. Heiligenverzeichnis für das Zisterzienserkloster Heiligenkreuz. 4. Aufl., Heiligenkreuz 2011
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.