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Lucantonio Falcone entstammte bescheidenen Verhältnissen. Von seinem Onkel wurde er religiös erzogen. Nach einigem Zögern entschloss er sich 1691 zum Einritt in den Kapuzinerorden in Belvedere Marittimo mit dem Ordensnamen Angelo und zur Ausbildung zum Priester. 1694 wurde er in der Kathedrale von Cosenza zum Priester geweiht. Er wirkte dann als Volksprediger mit verständlicher Sprache und predigte in fast allen süditalienischen Städten wie Salerno, Cosenza, Catanzaro, Reggio di Calabria, Messina und Neapel, auf dem Montecassino und in vielen Dörfern von Kalabrien. Dabei stellte er seine Botschaft auf die Seite der Schwachen, gegen den Missbrauch und die Arroganz der Mächtigen, forderte die Bestrafung der Korruption und prangerte leidenschaftlich die soziale Ungerechtigkeit an.
Von 1717 bis 1720 wirkte Angelo als Provinzial seines Ordens. 1724 begann er in Acri mit dem Bau eines Kapuzinerklosters, das 1726 eröffnet wurde.
Der unverweste Leichnam von Angelo in der ihm geweihten Basilika in Acri
Erzählt wird, dass der Teufel nach Angelos Tod keck schreiend umherging, weil endlich
der Dieb von Acri
tot war, der ihm so viele Seelen geraubt habe, die früher seine
gewesen waren.
1898 wurde in Acri die Angelo geweihte Basilika eröffnet.
Kanonisation:
Angelo wurde am 9. Dezember 1825 durch Papst Leo XII. seliggesprochen.
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