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Tumbafigur von Erhard im Niedermünster in Regensburg, um 1300
Erhard stammte vermutlich aus Südfrankreich, wirkte als Wanderbischof im Elsass, gründete dort der Überlieferung nach sieben Kirchen und mehrere Klöster und soll Odilia von ihrer Blindheit geheilt und sie getauft haben. Um 700 wurde er Bischof in Regensburg.
Erhards Grab aus wiederverwendeten römischen Tuffplatten und einem Sarkophagdeckel, zu besichtigen in den Ausgrabungen unter dem heutigen Fußboden des Niedermünsters in Regensburg © Bischöfliches Ordinariat Regensburg
Attribute:
Bischof, zwei Augen auf Buch, Axt
Patron
der Spitäler, Schmiede, Bäcker und Schuhmacher; gegen Augenleiden,
Pest und Viehkrankheiten; Nebenpatron der Diözese Regensburg
Bauernregel:
St. Erhard mit der Hack / steckt die Feiertag' in den Sack.
Sankt Erhard mit der Hack', / steckt Wintertage in den Sack.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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