|
|
Georg Häfner, Foto der Geheimen Staatspolizei Würzburg, Oktober 1941
Georg Häfner, Sohn einfacher, tief gläubiger Eltern, war Ministrant in der
Kirche des Karmelitinnenklosters
Himmelspforten in Würzburg
und verspürte dort seine Berufung zum Priester. Gymnasium und Studium
ermöglichten ihm die Eltern unter großen Anstrengungen; 1924 wurd er zum
Priester ordiniert. 1934 wurde er Pfarrer in Oberschwarzach,
ein eifriger Seelsorger und eigentlich unpolitischer Mensch. 1941 bat ein
NS-Parteimitglied um die Sterbesakramente, die Häfner ihm spendete; am folgenden
Sonntag wurde der Kircheneintritt des Verstorbenen ordnungsgemäß in der Kirche
verkündet, daraufhin wurde Häfner Ende Oktober mit der Begründung, er habe die
Bevölkerung aufgehetzt
, von der Geheimen Staatspolizei verhaftet und Mitte
Dezember ins KZ Dachau
eingeliefert, wo er am Hunger starb.
Die Urne mit seiner Asche wurde 1982 auf dem Würzburger Friedhof beigesett, 1982 erhoben und in die Kiliansgruft der Neumünsterkirche in Würzburg übertragen.
Kanonisation:
das Seiligsprechungsverfahren ist seit 1986 im Gange. 2009 unterzeichnete Papst Benedikt XVI.
das Dekret, das Georg Häfner als Märtyrer anerkennt.
Das
Bistum Würzburg informiert über
Georg Häfner.
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint. |
||||||||||||||||||||
Georg Häfner. o. J.