Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Kasper

Gedenktag katholisch: 2. Februar

Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne
die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
K: die Reine (griech.)

Ordensgründerin
* 26. Mai 1820 in Dernbach im Westerwald in Rheinland-Pfalz
† 2. Februar 1898 daselbst

Kartenskizze

Katharina Kasper war als Tochter eines Bauern zur Welt gekommen. Sie gründete 1846 mit vier weiteren Frauen einen Verein zur häuslichen Krankenpflege, aus dem 1851 die Genossenschaft der Dernbacher Schwestern, der Armen Dienstmägde Jesu Christi entstand. Katharina nahm den Ordensnamen Maria an, sie leitete den Orden als erste Generaloberin. Der Orden weitete seine Aufgaben auf die Lehre aus und breitete sich schnell in vielen Ländern aus, bis hin zu den USA; er wurde 1870 von Papst Pius IX. bestätigt.

Beim Tod der Gründerin zählt die Kongregation 2000 Schwestern, 1936 schon über 4000; Im Jahr 2010 wirkten 1.725 Schwestern in 193 Niederlassungen als Arme Dienstmägde Jesu Christi in Deutschland, Holland, England, Indien, den USA, Mexiko und Brasilien.

Das Grab von Maria Kasper ist in der Kirche des Mutterhauses in Dernbach.

Kanonisation: Maria Kasper wurde 1978 seliggesprochen.

Die Dernbacher Schwestern stellen Leben und Werk von Maria Kasper und die Aktivitäten der Gemeinschaft auf ihrer Homepage dar.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996