Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Katharina Kasper

Gedenktag katholisch: 2. Februar
Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne
die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
K: die Reine (griech.)
Ordensgründerin
* 26. Mai 1820 in Dernbach im Westerwald in Rheinland-Pfalz
† 2. Februar 1898 daselbst
Kartenskizze

Katharina Kasper war als Tochter eines Bauern zur Welt gekommen. Sie gründete mit vier weiteren Frauen einen Verein zur häuslichen Krankenpflege, aus dem 1851 die Genossenschaft der Dernbacher Schwestern Arme Dienstmägde Jesu Christi entstand. Katharina nahm den Ordensnamen Maria an, sie leitete den Orden als erste Generaloberin. Der Orden weitete seine Aufgaben auf die Lehre aus und breitete sich schnell in vielen Ländern aus, bis hin zu den USA; er wurde 1890 von Papst Leo XIII. bestätigt.

Beim Tod der Gründerin zählt die Kongregation 2000 Schwestern, 1936 schon über 4000; heute wirken rund 1000 Schwestern als Arme Dienstmägde Jesu Christi in Deutschland, Holland, England, Indien, den USA, Mexiko und Brasilien.

Kanonisation: Maria Kasper wurde 1978 selig gesprochen.

Die Dernbacher Schwestern stellen Leben und Werk von Maria Kasper und die Aktivitäten der Gemeinschaft auf ihrer Homepage dar.

Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001



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