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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ciriaco María Sancha y Hervás

Gedenktag katholisch: 25. Februar
gebotener Gedenktag im Erzbistum Toledo

Name bedeutet: dem Herrn gehörig (griech. - latein.)

Erzbischof von Toledo, Ordensgründer, Kardinal
* 17. Juni 1833 in Quintana del Pidio bei Burgos in Spanien
† 25. Februar 1909 in Toledo in Spanien


Ciriaco María Sancha y Hervás studierte an der Universität in Salamanca Theologie und wurde 1858 zum Priester geweiht. Er arbeitete dann als Lehrer für Philosophie am Seminar in Osma und ab 1872 als Kanzleisekretär der Erzdiözese Santiago auf Kuba, zugleich war er dort am Seminar Professor für Moraltheologie. Ob seiner Fürsorge für Ältere und für verlassene Kinder nannte man ihn bald schon Vater der Armen. 1869 gründete er die Kongregation der Hermanas de la Caridad, der Barmherzigen Schwestern, zur Betreuung von Behinderten, Waisen und Obdachlosen. Während der Vakanz des Erzbistums 1868 ernannte die spanische Regierung ohne Zustimmung des Vatikans einen Nachfolger; der Vikarkapitular des Erzbistums und Ciriaco María Sancha als sein Sekretär widersetzten sich dieser Entscheidung und wurden daraufhin inhaftiert. Erst 1874 endete das lokale Schisma und die beiden wurden freigelassen.

Statue vor der Jesuitenkirche in Toledo
Statue vor der Jesuitenkirche in Toledo

1876 wurde Ciriaco María Sancha von Papst Pius IX. zum Titularbischof von Areopolis - dem heutigen Rabbat-Moab in Jordanien - und zum Weihbischof in Toledo ernannt. 1882 wurde er Bischof von Ávila; hier war er beteiligt an der Gründung des ersten spanischen Trappisten-Nonnenklosters in Tiñosillos bei Ávila. 1886 wurde er zum Bischof von Madrid-Alcalá ernannt als zweiter Amtsinhaber der 1885 vom Erzbistum Toledo abgetrennten Diözese, an deren Bildung er maßgeblich beteiligt war, und 1892 Erzbischof von Valencia. Papst Leo XIII. ernannte ihn 1894 zum Kardinalpriester von San Pietro in Montorio in Rom und 1898 zum Erzbischof von Toledo und zugleich zum mit diesem Amt verbundenen Patriarchen von Westindien und Primas von Spanien. Auch in Toledo kümmerte er sich um die Armen, entfaltete eine intensive pastorale Arbeit und unterstützte das Werk von María Dolores Rodríguez Sopeña. Als Kardinal nahm er am Konklave von 1903 teil, das Papst Pius X. wählte.

Ciriaco María Sancha y Hervás wurde in der Kathedrale in Toledo bestattet; seine Grabinschrift Er lebte arm und starb als geistlich Armer.

Kanonisation: Ciriaco María Sancha y Hervás wurde am 18. Oktober 2009 durch den Präfekten der Heiligsprechungskongregation, Angelo Amato, im Auftrag von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.05.2017

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Ciriaco_Sancha_y_Herv%C3%A1s

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.