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Ökumenisches Heiligenlexikon

Dominikus Savio

italienischer Name: Domenico

Gedenktag katholisch: 9. März
Fest bei den Salesianern Don Boscos: 6. Mai
Messe an einigen Orten: 6. Mai

Name bedeutet: dem Herrn gehörend (latein.)

Jüngling
* 2. April 1842 in Riva presso Chieri bei Turin in Italien
† 9. März 1857 in Mondonio d'Asti, heute Mondonio San Domenico Savio bei Turin in Italien


Dominikus Savio
Dominikus Savio

Dominikus Savio war das zweite von elf Kindern einer bescheidenen Familie, sein Vater Carlo war Schmied, die Mutter Brigida Näherin. Mit zwölf Jahren bat er Don Bosco, ihn in seiner Schule in Turin aufzunehmen. Ab 1854 lebte er im Oratorium im Turiner Stadtteil Valdocco als sehr begabter Lieblingsschüler von Don Bosco mit leidenschaftlichem Drang nach christlicher Vollkommenheit und strengem Bußgeist. Er versuchte, seinem Lehrer nachzueifern und engagierte sich bei dessen pädagogischer Arbeit unter armen Jugendlichen in und um Turin. Bei seinen Mitschülern warb er intensiv um Verehrung der Maria und der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. und gründete 1856 die Jugendgruppe Compagnia dell'Immacolata, die Kompanie der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Zu Don Bosco sagte Dominikus dereinst: Ich bin der Stoff, und Sie sind der Schneider. Nun gut, nehmen Sie mich mit und machen Sie aus mir ein schönes Gewand für den Herrn! Doch Domenico erkrankte an Lungentuberkulose; sein Gesundheitszustand wurde schon bald so schlecht, dass er die Schule verlassen und nach Hause zurückkehren musste. Im Alter von noch nicht ganz 15 Jahren starb er.

Don Boscos verfasste 2 Jahre nach Dominikus' Tod die Biografie seines Lieblingsschülers; das Buch wurde in fast alle modernen Sprachen übersetzt. Dominikus' Reliquien ruhen in der Maria-Hilf-Basilika im Stadtteil Valdocco in Turin. Seit 1950 bildeten sich in vielen Ländern Gruppen der Freunde von Domenico Savio.

Kanonisation: Dominikus' Seligsprechung erfolgte am 5. März 1950 durch Papst Pius XII. Derselbe Papst erklärte bei der Heiligsprechung am 12. Juni 1954: Schon in diesem Leben mit reichen Gnadengaben erfüllt, verließ er frühzeitig diese Erde, um mit der Fürbitte der Himmelskönigin den Lohn für seine kindliche Gottesliebe zu empfangen
Patron der katholischen Jugend, seit 1956 der Sängerknaben, seit 1960 der Ministranten; der werdenden Mütter





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.11.2016

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.glaubeaktuell.net/portal/nachrichten/nachricht.php?useSpr=&IDD=1242072898&IDDParent=1067270799&IDDTyp=&IDDPExtra=&IDDTExtra=&IDB=1&Aktuell=0
• http://www.donbosco.at/index.php?id=16
• Otto Wahl. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. VIII, Herzberg 1995
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.