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Ökumenisches Heiligenlexikon

Donatus von Arezzo


Donatus war der glaubwürdigen Liste des 11. Jahrhunderts zufolge der zweite Bischof von Arezzo.

Donatus verlor der Überlieferung nach durch die Christenverfolgung seine Eltern und wurde als Knabe vom Bischof von Arezzo aufgenommen, zum Lektor, Diakon und Priester geweiht und demnach nach dem Tod des Bischofs selbst der vierte Bischof von Arezzo. Er soll zahlreiche Wundertaten vollbracht haben: einen Drachen, der den Brunnen vergiftete, habe er überwältigt, einen zerbrochenen Kelch wundersam wieder zusammengefügt.

Das Martyrologium des Hieronymus kennt Donatus als Bischof und Bekenner. Eine alte, schon Gregor dem Großen bekannte römische Märtyrergeschichte sieht in Donatus einen Märtyrer in der Christenverfolgung unter Julian Apostata, der nach vielen Martern enthauptet wurde.

Basilika di Santa Maria e San Donato auf Murano
Basilika di Santa Maria e San Donato auf Murano Bild: ohne Autor

Im Jahr 1125 wurden die Gebeine von Donatus in die Kirche Santa Maria e San Donato auf der Insel Murano bei Venedig gebracht; im Hauptaltar werden seine Reliquien sowie die Knochen des von ihm getöteten Drachen aufbewahrt.

Attribute: mit Kelch, Drache, Schwert
Patron von Arezzo; der Bäcker

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Karl Heussi: Kompendium der Kirchengeschichte. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1976
• Andreas Albert aus Limburg/Lahn, E-Mail vom 3. September 2006
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995