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Ökumenisches Heiligenlexikon

Edwin von Northumbrien

Gedenktag katholisch: 12. Oktober

Name bedeutet: Freund des Besitzes (angelsächsisch - altenglisch)

König von Northumbrien, Märtyrer
* 584 in Northumbrien in England
† 12. Oktober 633 bei Hatfield in England


Edwin war Sohn von König Ælle von Deira. Wegen der Rivalität seines Vaters mit dem benachbarten König Æthelfrith musste Edwin seine Jugend im Exil verbringen und lebte am Hof in Wales, dann am Hof in Mercien, wo er die Königstochter Cwenburh heiratete, schließlich am Hof in Ostanglien. Dessen König Rædwald besiegte 616 Æthelfrith und setzte Edwin nun als König in Northumbrien ein. Vor 625 heiratete Edwin die Christin Æthelburgh, die Tochter von Ethelbert von Kent. Er selbst wurde - wohl mit Rücksicht auf seinen heidnischen Gönner und Oberherrn Rædwald - erst an Ostern 627 durch Paulinus von York getauft, der durch Vermittlung vonÆ thelburgh ins Land gekommen war. Nach Rædwalds Tod errang Edwin Siege über die Angelsachsen und die Briten und dehnte sein Reich über fast ganz England aus, in der Folge konnte das Christentum nach Lindsey - den heutigen Lincolnshire - und Ostanglien ausgebreitet werden. Als Ausdruck seiner weltlichen Macht wurde der alte Königssitz Yeavering bei Wooler in Northumberland ausgebaut, hier hielt Edwin Hof, wenn er nicht gerade von Landsitz zu Landsitz reisend regierte.

Edwin starb in einer Schlacht gegen den heidnischen König Penda von Mercien und den keltischen Fürsten Cadwallon von Gwynedd in Wales. Die Sieger verwüsteten das Land, Edwins Witwe musste fliehen, die Christianisierung des Landes war zunächst gescheitert. Ein Jahr später stellte König Oswald mit seinem Sieg über Cadwallon die englische Oberherrschaft wieder her.

Auf Grund seines Todes im Krieg wird Edwin als Märtyrer verehrt. Nach 679 wurden seine angeblichen Gebeine nach Whitby übertragen

Catholic Encyclopedia





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.08.2016

Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.