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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gilbert von Sempringham

Gedenktag katholisch: 4. Februar
gebotener Gedenktag im Orden der Augustiner-Chorherren/- frauen
Tag der Heiligsprechung: 13. Oktober

Gedenktag anglikanisch: 4. Februar

Name bedeutet: der glänzende Spross (althochdt.)

Priester, Ordensgründer
* um 1093 in England
† 4. Februar 1189 in Sempringham in England


Gilbert war der Sohn eines Ritters. Er studierte in Frankreich, wurde KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. in Lincoln, dann Pfarrer in Sempringham. Auf seinem Besitz gründete er 1131 ein Frauenkloster und war nun in der Betreuung und Unterweisung der Frauen tätig. 1149 folgte eine Gemeinschaft für Kanoniker, deren Mitgied er wurde; daraus entwickelte sich der Orden der Gilbertiner, der sich die Sorge für Arme und Kranke zur Aufgabe gestellt hat und der einzige je von einem Engländer gegründete Orden ist. 1148 bestätigte Papst Eugen III. den Doppelorden.

Bernhard von Clairvaux und Malachias von Armagh, mit denen er im Austausch stand, beeinflussten ihn. Auch zu König heinrich II. hatte er gute Beziehungen, bis er 1164 Thomas Becket bei dessen Flucht nach Frankreich half. Durch üble Nachrede von Ordensangehörigen geriet er in Bedrängnis, konnte alle Anschuldigungen aber zurückweisen.

Gilberts Grab in Sempringham war bis zu dessen Auflösung in der Reformation ein belibtes Ziel von Wallfahrten.

Kanonisation: Gilbert wurde 1202 durch Papst Innozenz III. heiliggesprochen.

Catholic Encyclopedia

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.10.2015

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


08.10.2015