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Ökumenisches Heiligenlexikon

Indaletius von Urci


Indaletius war nach der Legende der erste Bischof von Urci, der römischen Stadt mit Thermalbad, und wurde demnach von Petrus und Paulus in Rom zum Bischof geweiht und als Glaubensbote nach Spanien gesandt, wo er nach erfolgreichem Wirken als Märtyrer starb.

Zusammen mit Indaletius werden auch die Bischöfe Torquatus, Ctesiphon, Secundus, Cäcilius, Hesychius und Euphrasius verehrt. Die Legende stammt wohl aus dem 8. Jahrhundert.

Kirche in Urci heute, eraut 1573 von den „Katholischen Königen”
Kirche in Urci heute, erbaut 1573 von den Katholischen Königen

In Urci gab es tatsächlich schon früh einen Bischof, der Bischof Antonius nahm um 300 am Konzil von Elvira - heute der Stadtteil Albaicín in Granada - teil. Nach der Eroberung durch die Mauren 955 konnte der Bischofssitz aufrecht erhalten werden bis ins 11. Jahrhundert. Die Mauren gründeten dann die neue Hafenstadt Almería, die zeitweise die reichste Stadt Spaniens war, bedeutsamer als Granada. 1080 flohen die Christen, der Überlieferung zufolge mit Indaletius' Reliquien, und brachten sie in die Pyrenäen ins Kloster San Juan de la Peña bei Jaca. Nach der endgültigen Eroberung durch die Katholischen Könige 1489 blieb Almería das Zentrum der Region, der erste Bischof der Stadt trat sein Amt 1523 an, die Kathedrale wurde ab 1524 an der Stelle einer ehemaligen Moschee errichtet.

Die Verehrung von Indaletius in Almería wurde Anfang des 17. Jahrhunderts wieder belebt. Um 1995 kam eine Reliquie in die Stadt zurück und wird unter dem Volksaltar der Kathedrale bewahrt.

Reliquie im Volksaltar der Kathedrale in Almería
Reliquie im Volksaltar der Kathedrale in Almería

Die urchristlichen Bischöfe in Südspanien

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Die Kathedrale in Almería ist werktags und samstags von 10 Uhr bis 13.30 Uhr und von 16 Uhr bis 17.30 Uhr - samstags nur vormittags - zur Besichtigung geöffnet, der Eintritt betrögt 5 €. Sonntags ist vormittags der Eintritt - zur selben Zeit, während der Messfeiern - frei. (2015)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.01.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000
• Infotafel in der Kathedrale in Almería