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Ökumenisches Heiligenlexikon

Karl von Villers

auch: von Köln
bürgerlich von Sayn oder Seyn

Gedenktag katholisch: 29. Januar

Name bedeutet: der Tüchtige (althochdt.)

Abt in Villers und Lanaken
* um 1150 in Köln in Nordrhein-Westfalen
† 29. Januar (?) zwischen 1212 und 1215 in Lanaken bei Maastricht in den Niederlanden


Karl, wohl Sohn des Grafengeschlechts derer von Sayn und ritterlich erzogen, war zunächst als Leibwächter beim Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg tätig. 1185 trat er in die Zisterzienserabtei Himmerod ein und ging 1189 als einer der zwölf Gefährten von Hermann von Marienstatt mit diesem zur Gründung des neuen Klosters auf den Stromberg - den heutigen Petersberg - im Siebengebirge bei Königswinter und wurde dort Prior. Ab 1192 wurde diese Abtei ins Peterstal nach Heisterbach verlegt.

1197 wurde Karl Abt in Villers - dem heutigen Villers-la-Ville in Brabant, wo er die Gebäude erneuerte, das Ordensleben im Sinne Benedikts reformierte und das Kloster zur Blüte führte. Er stand in hohem Ansehen bei Fürsten und König Heinrich VI. 1205 vermittelte er in den Auseinandersetzungen zwischen dem Herzog von Brabant und Bischof Hugo von Lüttich. 1209 trat Karl von seinem Amt zurück und ging wieder als einfacher Mönch nach Himmerod. Bald schon wurde er aber als Abt zur Rettung des Klosters Hocht in Lanaken bei Maastricht gesandt.

Ruinen der Abteikirche in Villers - dem heutigen Villers-la-Ville
Ruinen der Abteikirche in Villers-la-Ville Bild: Jean-Pol Grandmont

Das Kloster Heisterbach wurde 1803 in der Säkularisation aufgelöst, ab 1809 abgebrochen, 1820 in einen englischen Park verwandelt, ab 1919 von den nach der Augustinerregel lebenden Celtinnen aus Köln übernommen, die heute dort ein Altenheim und ein Haus für schwangere und alleinerziehende Frauen und ihre Kinder betreiben.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.09.2017

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• Walter Troxler. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. III, Herzberg 1992

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.